Handwerk im Kreis Rottweil
: Das sind unsere besten Nachwuchshandwerker

Aus dem Bezirk der Handwerkskammer Konstanz waren bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk 42 Kammersieger vertreten.
Von
red/pm
Kreis Rottweil
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Alle Kammersieger 2026

Alle Kammersieger 2026

HWK
  • Beste Nachwuchshandwerker der HWK Konstanz stehen fest – 42 Kammersieger bei der DMH.
  • Zusätzliche Wettbewerbe in vier Gewerken; Elektroniker, Schreiner, Maler und Zimmerer.
  • Schreinerin Lea Lehmann setzte sich in Rottweil und Waldshut unter Zeitdruck durch.
  • Zimmerer-Wettbewerb in Rottweil: 20 Teilnehmer, sieben Stunden für eine komplexe Arbeitsprobe.
  • Kammersieger können auf Landesebene antreten, Bundesentscheid folgt für die Landessieger.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gerade noch Auszubildender, jetzt Kammersieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH): Die besten Nachwuchshandwerker im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz stehen fest.

Mit herausragenden Leistungen in ihrem Beruf bewiesen 42 jungen Handwerker ihr Talent und zeigten, wie Handwerk Zukunft macht. Bewertet wurden die Sieger nach den Noten ihrer Berufs-abschluss- und Gesellenprüfungen.

Zusätzliche Wettbewerbe für vier Gewerke

Die DMH-Teilnehmenden der Berufe Elektroniker, Schreiner, Maler und Zimmerer mussten sich zusätzlichen Wettbewerben stellen und komplexe Aufgaben meistern. Unter hohem zeitlichem Druck setzte sich dabei unter anderem Schreinerin Lea Lehmann von der Graf GmbH in Schramberg bei den Wettbewerben in den Bildungsakademien Rottweil und Waldshut durch.

Beim Wettbewerb der Zimmerer traten 20 Teilnehmer aus den fünf Landkreisen in Rottweil gegeneinander an. Sieben Stunden hatten sie Zeit, ihre Arbeitsprobe zu erstellen: „Einen ungleichgeneigten, nicht überhöhten Kehlsparren mit verkantetem Wechsel und einer schrägen Giebelbohle“.

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„Es hat mich sehr beeindruckt, was unsere jungen Handwerker geleistet haben“, lobte der Präsident der Handwerkskammer Konstanz, Wener Rottler, die neue Handwerkergeneration. „Wer seine Leistung bei der DMH mit anderen misst, entwickelt sich und seine Fähigkeiten permanent weiter. So entstehen Ergeb-nisse mit höchster Qualität. Davon profitieren sowohl die Teilnehmer als auch das Handwerk.“

Rottler betonte, dass im Handwerk jeder wählen könne, wie sein beruflicher Weg aussehe. „Es gibt zahlreiche Berufe und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich für jedes Talent eignen und die duale Ausbildung ist eine hervorragende Basis. Sie verbindet praxisnahes Lernen im Betrieb mit fundiertem Wissen aus der Berufsschule und schafft damit Fachkräfte, die unser Handwerk, unsere Wirt-schaft und letztlich auch unsere Gesellschaft stärken. Umso wichtiger ist es, die-ses bewährte System weiter zu fördern und junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern.“

„Grundlage erfolgreicher Innovationen“

Wichtig sei dabei auch das Engagement der Ausbildungsbetriebe: „Unseren Betrieben gelingt es bestens, diese Talente zu erkennen und zu fördern“, lobte Kammerpräsident Rottler und richtet sich an die Kammersieger: „Wer Herausforderungen und Wettbewerb liebt, der kann es an die Spitze der besten Handwerker des Landes schaffen und sich selbst immer weiter herausfordern. Das kann die Grundlage erfolgreicher Innovationen sein.“

So geht’s weiter

Die Kammersieger haben nun die Möglichkeit, sich auch auf Landesebene gegen die anderen Kammersieger durchzusetzen. Der Wettbewerb der baden-württembergischen Konditoren findet im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz statt, und zwar am 10. Oktober in der Bildungsakademie Rottweil. Auf die Landessieger der verschiedenen Gewerke wartet dann der Bundesentscheid.

Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk

Den Handwerks-Wettbewerb gibt es seit 1951, er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Bis 2007 firmierte er unter dem Namen „Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend – PLW“. Von 2008 bis 2022 hieß er „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW – Profis leisten was)“. Mit dem Ziel, die Sichtbarkeit des Wettbewerbs zu erhöhen, seine Markenbildung zu stärken sowie die Umsetzung insgesamt zu modernisieren wurde Ende 2021 eine Umbenennung angestoßen. Seit Januar 2023 wird der Wettbewerb als „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ bezeichnet. Die englische Zusatzbezeichnung „German Craft Skills“ stellt die Verbindung zu den internationalen Wettbewerben EuroSkills und WorldSkills dar.