Geschäftsstellenleiterin in Rottweil: Kreisseniorenrat begrüßt Michaela Katz

Willkommen hießen die Vorstandsmitglieder des Kreisseniorenrats (KSR) dieneue Leiterin der KSR-Geschäftsstelle beim Landratsamt, Michaela Katz. Im Bild von links Rainer Pfaller, Michaela Katz, Kerstin Safian, Stefan Wiedmann, PeterWolf und Thomas Roth.
Wolf- Michaela Katz leitet seit dem 1. August die KSR-Geschäftsstelle beim Landratsamt Rottweil.
- Die 58-Jährige ist Krankenschwester und Fachwirtin, mit Erfahrung in Pflege und Seniorenarbeit.
- Sie engagiert sich als Demenzbotschafterin – seit 13 Jahren wirkt sie bei „Demenzurlaub“ mit.
- Erstes Ziel in der neuen Rolle: Kontakt zu allen Seniorenbeauftragten im Kreis Rottweil.
- Der KSR berät über „Aller Land“ und prüft die Eignung zum Schwerpunkt Kultur; Digital-Lotsen sind Thema.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die 58-jährige Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist ausgebildete Krankenschwester sowie Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. Sie hat in ihren unterschiedlichen Berufsstationen sehr viel Erfahrung in der Kranken- und Altenpflege sowie der Seniorenarbeit gesammelt.
Der KSR-Vorsitzende Rainer Pfaller hieß Michaela Katz „herzlich willkommen in unserem Kreis“. Katz nutzte die erste KSR-Vorstandssitzung nach der Verabschiedung von Regina Steimer, die 14 Jahre lang die Geschäftsstelle geleitet hat, dafür, sich vorzustellen. Nach ersten Schritten in ihrem Ausbildungsberuf sei sie zu einer Rehabilitionseinrichtung für Senioren gewechselt. Dort habe sie mitbekommen, „wie viel Energie alte Menschen aufbringen, damit sie nach einer Krankheit oder einer Operation wieder nach Hause zurückkehren können.“
Als Demenzbotschafterin aktiv
Bei der Stadt Tuttlingen zeigte sie als Pflegelotsin auf, welche Möglichkeiten es in der Pflege gebe. Sie habe auch viele Weiterbildungen in Bezug auf das Thema Demenz absolviert, erklärte Katz. So sei sie ehrenamtlich als Demenzbotschafterin aktiv. Seit 13 Jahren sei sie zudem für „Demenzurlaub“ aktiv. Das sei ein niederschwelliges Angebot für Angehörige, die einen Demenzkranken zu Hause pflegten, betonte Katz. „Zuletzt war ich in einer Einrichtung mit betreutem Wohnen tätig.“
In ihrer neuen Position wolle sie zunächst einmal mit allen Seniorenbeauftragten im Kreis Rottweil Kontakt aufnehmen.
Der stellvertretende Vorsitzende Stefan Wiedmann berichtete danach kurz über die Sitzung des Förderprogrammgremiums „Aller Land“. Die beiden Landkreise Rottweil und Lörrach arbeiteten nun mit zwei Projektgruppen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen daran, das Konzept für das Förderprogramm zu entwickeln. Die Vorstandsmitglieder waren sich abschließend einig, dass man die nächsten beiden Sitzungen der Aller Land-Gremien abwarten wolle, um dann zu entscheiden, ob der Kreisseniorenrat überhaupt in dieses Konzept mit dem Schwerpunkt „Kultur“ hineinpasse. Kerstin Safian und Stefan Wiedmann hatten an der Regionaltagung des Landesseniorenrats teilgenommen und rekapitulierten die dabei diskutierten Themen wie „Katastrophenschutz“ oder „Sicher unterwegs“. Safian und Wiedmann gingen auf das Projekt „Digital-Lotsen“ ein, für das bereits ein Konzept ausgearbeitet worden sei.
Sollte ein derartiges Projekt auch für den Kreis Rottweil ins Auge gefasst werden, könne man sich mit dem Projektteam im Kreis Esslingen austauschen. In der kommenden Vorstands- und Ausschusssitzung in Dornhan am 7. Oktober wird sich der neue Landrat Christoph Keckeisen vorstellen.