Feuerwehr Rottweil übt
: Drei Personen im Gaswerk eingeschlossen

Die Feuerwehr Rottweil kann beim Alten Gaswerk ganz real üben.
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(red/pm)
Oberndorf
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OB Christian Ruf (Mitte) vor Ort bei der Feuerwehrübung am Alten Gaswerk mit Stadtbrandmeister Frank Müller (links) und Rainer Knoblauch.

Feuerwehr Rottweil/Daute

Die Feuerwehr Rottweil hat am Donnerstagabend eine besondere Gelegenheit für ihre wöchentliche Übung genutzt: Auf dem Gelände des Alten Gaswerks, das sich auf dem künftigen Landesgartenschau-Areal befindet und bald abgerissen wird, trainierten die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen. Auch Oberbürgermeister Christian Ruf war vor Ort und machte sich ein Bild vom Einsatz.

Seltene Möglichkeit

„Wir haben selten die Möglichkeit, unter Wasserabgabe im Gebäude zu üben. Das ist nur in Gebäuden möglich, die anschließend nicht mehr genutzt werden“, zeigt sich Stadtbrandmeister Frank Müller dankbar für die Trainingsmöglichkeit für die Einsatzabteilung Rottweil. Das Alte Gaswerk wurde zuletzt von der Energieversorgung Rottweil (ENRW) genutzt. Das Gebäude wird in den kommenden Wochen abgerissen, um das dortige Gelände in die Landesgartenschau einbeziehen zu können.

Vier Personen eingeschlossen

Die Vorbereiter der Feuerwehr hatten das gesamte Gebäude mit Nebel und Rauch präpariert und vier Personen spielten eingeschlossene Opfer, damit das Übungsszenario möglichst realistisch gestaltet wurde. „Für die eintreffenden Einsatzkräfte galt es so, bei ,Null-Sicht‘ und mit Atemschutzausrüstung möglichst einsatznah die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Alten Gaswerk durchzuführen“, erklärt Müller.

Zudem wurde ein sogenannter Atemschutznotfall simuliert: „Es kann passieren, dass ein Kamerad im Einsatz unter Atemschutz selbst Hilfe benötig. Dafür haben wir eigens geschulte Kräfte während des Einsatzes in Bereitschaft vor Ort.“

Die Übung wurde durch die Führungsgruppe der Gesamtfeuerwehr unterstützt. Diese probte Szenarien der Bevölkerungswarnung und die Verständigung mit der Deutschen Bahn, da die Bahnlinie unmittelbar am Gaswerk vorbeiläuft. Insgesamt nahmen an der Übung 52 Einsatzkräfte mit 13 Einsatzfahrzeugen teil.

Unschätzbarer Beitrag

Oberbürgermeister Ruf machte sich persönlich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Rottweiler Feuerwehr und freute sich, dieser vor dem Abriss nochmals ein gutes Übungsobjekt zur Verfügung stellen zu können. „Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit der Stadt – sowohl in Notlagen als auch durch ihre kontinuierliche und realitätsnahe Ausbildung. Ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz!“

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