Eschachschule: Dunningen setzt bunte Zeichen gegen Schmierereien

Schüler der Eschachschule Dunningen setzen ein buntes Zeichen gegen Vandalismus an ihrer Schule.
Eschachschule- Nach Vandalismus gestalteten Achtklässler der Eschachschule Dunningen beschädigte Wände neu.
- Schulleiter Mario Munding betont Werte wie Toleranz, Vielfalt und respektvollen Umgang.
- Erst wurden Schmierereien überstrichen – danach entwickelten Schüler eigene Wandideen.
- Der Profilfachkurs mit Larissa Pfisterer und Philipp Züfle setzte die Gestaltung kreativ um.
- Bürgermeister Peter Schumacher besuchte die Schule und zeigte sich begeistert vom Ergebnis.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aus einem Ärgernis etwas Positives entstehen zu lassen – diesen Weg ist die Eschachschule Dunningen nach einem Fall von Vandalismus gegangen. Kurz vor Beginn des Schuljahres waren dort mehrere Wände beschmiert und verunreinigt worden. Inzwischen haben Schülerinnen und Schüler die betroffenen Flächen neu gestaltet und ihnen damit ein anderes Gesicht gegeben.

Buntes statt Schmiererei ist angesagt.
Eschachschule„Diese Vorgänge haben uns alle sehr betroffen gemacht“, sagt Schulleiter Mario Munding. „Wir tun viel dafür, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler an unserer Schule wohlfühlen und dass Schwierigkeiten vernünftig und konstruktiv gelöst werden. Toleranz, Vielfalt und ein respektvoller Umgang miteinander sind für uns zentrale Bausteine schulischen Zusammenlebens. Umso enttäuschender ist es, wenn Teile der Schule mutwillig beschädigt werden.“
Schmierereien überstrichen
Zunächst wurden die Schmierereien überstrichen und damit die sichtbaren Spuren weitgehend beseitigt. Doch die neu gestrichenen Flächen blieben – und mit ihnen die Erinnerung an den Grund für die Renovierung.
Dabei sollte es nicht bleiben. Schon bald entstand die Idee, die betroffenen Wände neu zu gestalten. Nicht der Vandalismus sollte das letzte Wort haben, sondern diejenigen, die jeden Tag in der Schule lernen und arbeiten.
Eigene Ideen entwickelt
Der Profilfachkurs der achten Klassen nahm sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften Larissa Pfisterer und Philipp Züfle dieser Aufgabe an. Mit viel Kreativität, Engagement und Geduld entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und setzten diese an den Wänden um. Aus Flächen, die zunächst vor allem an die Beschädigungen erinnert hatten, wurde so etwas Neues, das nun zum Erscheinungsbild der Schule beiträgt.

Das sieht doch gleich fröhlich aus.
EschachschuleDas Projekt steht damit auch für eine Haltung, die der Schule wichtig ist: Probleme lassen sich nicht immer verhindern. Entscheidend ist aber, wie man mit ihnen umgeht. Ein Ausspruch, der häufig Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben wird, passt dazu: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“
Bürgermeister Peter Schumacher hat kürzlich die Schule besucht, um das neu entstandene Kunstwerk zu besichtigen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Auch er zeigt sich begeistert von dieser Vorgehensweise und dem daraus entstandenen Ergebnis.
