Energie in Rottweil
: CDU legt Fokus auf Stromspeicherung

Im Blick auf die Gemeinderatssitzung am Mittwoch hat sich die CDU-Stadtratsfraktion mit den zur Beratung anstehenden Photovoltaikprojekten befasst.
Von
red/pm
Rottweil
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Der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und über Parkplätzen gibt die CDU-Stadtratsfraktion den Vorzug, wobei sie eindringlich auf die Speicherproblematik hinweist.

Die CDU-Stadtratsfraktion gibt der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und über Parkplätzen den Vorzug, wobei sie eindringlich auf die Speicherproblematik hinweist.

Baumgartner
  • CDU-Stadtratsfraktion in Rottweil priorisiert PV auf Dächern und über Parkplätzen.
  • Agri-PV soll als zweite Option Flächen schützen – Strom und Ernte zugleich.
  • Fraktion mahnt fehlende Speicherkapazitäten an, Thema komme bisher zu kurz.
  • Beispiel „Hellbrise“ an Ostern: viel Überschussstrom, Abgabe ins Ausland kostete 250 Mio. Euro.
  • Vorsitzende Monika Hugger: Ausbau nur sinnvoll mit neuen Speichertechnologien wie speicherfähigem Gas.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Insbesondere dem Thema Stromspeicherung sehen die Rottweiler CDU-Stadträte in den Debatten bisher nicht genügend Beachtung geschenkt. Generell bekräftigt die Fraktion ihre gesetzten Prioritäten: Anlagen der Photovoltaik (PV) sollten in erster Linie auf versiegelten Flächen wie Dächern und Parkplätzen installiert werden.

Zu diesem Ansinnen berichtete Miriam Kammerer von einer Fahrt durch Frankreich, wo etliche Parkplätze mit PV zu sehen gewesen seien, während diese Methode hierzulande höchst zögerlich angegangen werde.

Nach Auffassung der CDU-Stadtratsmitglieder gilt es zu verhindern, dass immer mehr Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden, weshalb als zweite Priorität die sogenannte Agri-PV infrage komme, um dadurch eine „doppelte Ernte“ zu erzielen - nämlich sowohl Strom als auch landwirtschaftlichen Ertrag. Dazu verweist die Fraktion auf die „Modellregion Agri-PV Baden-Württemberg“ (www.agripv-bw.de) der Landesregierung hin, womit seit 2021 einschlägige Projekte umgesetzt und wissenschaftlich ausgewertet würden.

Ein zentrales, ihrer Meinung nach aber bislang viel zu wenig beachtetes Problem sieht die CDU-Fraktion in den unzureichenden Speicherkapazitäten und ‑techniken. Erst über die Osterfeiertage habe es eine sogenannte „Hellbrise“ gegeben. Also durch das sonnige Wetter, teilweise im Verbund mit Wind, sei viel überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen produziert worden. Diesen habe man zwar an das Ausland abgeben können, wofür aber 250 Millionen Euro an  Kosten entstanden seien. „Es macht wenig Sinn, den PV-Ausbau zu forcieren, ohne die grundlegende Speicherproblematik zu lösen“, betont Monika Hugger, die Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion. Deshalb komme es nicht zuletzt darauf an, neue Speichertechnologien einzusetzen, wozu etwa die Umwandlung von Strom in speicherfähiges Gas gehöre.

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