Diana aus Dietingen
: Alte Skulptur aus Lindenholz saniert

Eine etwa 70 Jahre alte Diana, Schutzgöttin der Jagd, der Wälder und der Tiere, gleichbedeutend mit St. Hubertus, wurde vom Dietinger Fachmann Hubert Burkard saniert.
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(red)
Oberndorf
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Diana steht im Mittelpunkt dieser illustren Dietinger Runde.

Ober

In der Kunst wird die Skulptur, im Stile des Barock des 17./18. Jahrhunderts, in lebhafter Bewegung, mit vorgestelltem Bein und reicher farbenfroher Bekleidung mit üppigem Faltenwurf dargestellt.

Ihr Schutzpanzer, wie die Haarspange als Lorbeerkranz in Goldfassung, sind Zeichen des Segens, der mystischen Macht und Beständigkeit. Ihre sichtbaren Symbole sind stets Schießbogen und Pfeile.

Besagte Skulptur ist etwa 70 Jahre alt und von einem unbekannten Schnitzer aus Lindenholz gefertigt. Nach sehr beschädigter alten Bemalung wurde eine Totalrestaurierung nach alter Farbfassung von Hubert Burkard im April vorgenommen.

Antike Mythologie

Dianas Herkunft und Bedeutung liegt in der antiken Mythologie der Griechen und Römer. Der lateinische Namen Diana galt bei den Römern, aber auch gleichbedeutend bei den Griechen als Artemis, für eine ihrer Hauptgöttinnen. Sie war Tochter des Jupiters. Man sagte, dass ein Bild von ihr aus dem Himmel gefallen war.

Der Zwillingsbruder der Göttin Diana war Apollo. Sie hüteten die Gestirne Sonne und Mond. Ihr Tempel aus reinem Marmor stand in Ephesus. Sie wurde in Kleinasien angebetet. Diana war bekannt durch Schönheit und Anmut. Sie hatte großen Einfluss im antiken Rom. Dadurch gewann sie auch vielfältige Darstellung in der Kunst.

Gründerin eines Frauenklosters

Diana von Andolo war Gründerin eines Dominikaner-Frauenklosters in Bologna, war dort Nonne und Priorin. Geboren 1201, starb sie am 10. Juni 1236. Am 8. 8. 1888 wurde sie von Papst Leo XIII. selig gesprochen. Ihre Reliquie befindet sich im Dom zu Bologna.

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