CDU-Kreisverband Rottweil: In Rottweil ist die Zukunft des Wohnens Thema

Die Gastgeber Philipp, Anita und Bernhard Merz (von links), Ministerin Nicole Razavi, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Stefan Teufel, CDU-Kreisgeschäftsführerin Monika Schneider sowie Sebastian Bayer, JU-Bezirksvorsitzender.
CDU-KreisverbandWohnen ist ein Grundrecht, bauen eine Sehnsucht Vieler. Dass es an etlichen Stellen hakt, darum ging es beim Unternehmertreff des CDU-Kreisverbands mit Landtagsabgeordnetem Stefan Teufel und der Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi in der Etage 2, der Galerie von Merz Wohnbau in der Stadtmitte von Rottweil.
Nicole Razavi stellte die Maßnahmen wie den Bauturbo und Veränderungen bei der Bauordnung im Zusammenhang mit der angestrebten Staatsmodernisierung: „Wir wollen den Staat alltagstauglich machen.“
Mehr Freiraum, mehr Handlungsfreiheit für die Menschen, keine Gängelung durch den Staat. „Wir haben eine klare Idee von der Zukunft“, so die 60-jährige CDU-Politikerin, die seit dem Jahr 2006 dem Landtag angehört.
Keine abgehängten Räume
Bezogen auch auf den Wahlkreis mahnte Stefan Teufel eine kluge Flächennutzung und die Weiterführung des Landesentwicklungsplans an: „Es dürfen im Land keine abgehängten Räume entstehen.“ Häufig schreckten Bauwillige wegen der hohen Grunderwerbsteuer von einem Wohnungsbau zurück. Darum fordert er, wie Nicole Razavi tut, beim Erstbezug die Grunderwerbsteuer zu erlassen.
Bei der anschließenden Diskussion, die vom südbadischen JU-Vorsitzenden Sebastian Bayer moderiert wurde, wurden Themen wie leerstehende Wohnungen, das Mietrecht oder die Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes angesprochen.
Bevor beim abschließenden Catering die Gespräche mit der Ministerin fortgesetzt wurden, warf diese den Blick nach vorne: „Mit Mut und Zuversicht wollen wir die vor uns liegenden Aufgaben erledigen.“