Brand in Deißlingen: Scheune brennt vollständig aus – Feuerwehr kämpft gegen brennendes Stroh

Die Feuerwehr war am Samstagabend bei einer brennenden Scheune, in der Stroh gelagert wurde, im Einsatz.
Blaulichtreport Rottweil/Christian Klemm- In Deißlingen brannte am Samstagabend eine freistehende Scheune vollständig aus.
- Beim Eintreffen stand die etwa 8×12 Meter große Scheune in Vollbrand – Stroh hatte Feuer gefangen.
- Verletzt wurde niemand. Wegen starker Rauch- und Geruchsbelästigung gab es eine BIWAPP-Warnung.
- THW-Fachberater ließ Radlader und Bagger kommen, damit das Stroh auseinandergezogen und gelöscht wird.
- Feuerwehr Deißlingen im Vollalarm, unterstützt von Rottweil und Dauchingen; Leitung: Fabian Frank.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine freistehende Scheune in Deißlingen ist am Samstagabend gegen 18.30 Uhr in Brand geraten. Wie die Feuerwehr mitteilte, ging zunächst die Meldung einer unklaren Rauchentwicklung im Freien ein, die kurz darauf auf einen Gebäudebrand hochgestuft wurde.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die circa acht auf zwölf Meter große Scheune bereits in Vollbrand. Das darin gelagerte Stroh hatte sich ebenfalls entzündet.
Verletzt wurde nach Informationen vor Ort niemand. Wegen der starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung gab die Feuerwehr eine Warnmeldung über die Warn-App BIWAPP heraus.
Brennendes Stroh für Feuerwehr ausgebreitet
Ein Fachberater des THW wurde alarmiert und ließ einen Radlader und einen Bagger an die Einsatzstelle bringen, um das brennende Stroh großflächig auseinanderzuziehen. So konnten die Einsatzkräfte dieses gezielt ablöschen.
Zudem alarmierte die Feuerwehr die zentrale Feuerwehrwerkstatt des Landkreises Rottweil, um ausreichend Atemschutzgeräte vorrätig zu haben.
90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und DRK
Im Einsatz waren die Feuerwehr Deißlingen im Vollalarm sowie Kräfte und Fahrzeuge aus Rottweil und Dauchingen zur Unterstützung. Die Einsatzleitung lag beim Deißlinger Kommandanten Fabian Frank, der stellvertretende Kreisbrandmeister und Stadtbrandmeister Frank Müller war ebenfalls vor Ort.
Zu Spitzenzeiten des Einsatzes waren Feuerwehr, THW und DRK mit rund 25 Fahrzeugen und circa 90 Einsatzkräften vor Ort. An den Löscheinsatz schloss sich eine Brandwache an, um eventuelle Glutnester ablöschen zu können.
Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Laut Mitteilung der Polizei am Sonntagmorgen verhinderte die Feuerwehr durch ihren Einsatz ein Übergreifen der Flammen auf ein nahegelegenes Waldgebiet.
An der Scheune entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 9000 Euro. Zur Brandursache liegen noch keine Informationen vor.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen, die im Bereich der Brandstelle verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0741/4770 zu melden.






