Aquasol-Neubau in Rottweil: Auf die Bedürfnisse zugeschnitten

Hat ein Rutschenturm Platz in den Plänen?
AltDer geplante Neubau eines Hallenbades ist für Rottweil ein wichtiger und längst notwendiger Schritt. Das bestehende Bad aus den 1960er-Jahren hat seine technische und bauliche Lebensdauer erreicht, sodass Handlungsbedarf besteht.
Gerade deshalb sollte die Chance genutzt werden, ein Hallenbad zu bauen, das den Bedürfnissen einer wachsenden Kreisstadt gerecht wird. Wenn rund 40 Millionen Euro investiert werden, sollte das Bad nicht zu knapp geplant sein. Eine sechste Bahn im 25-Meter-Becken wäre sinnvoll, damit Vereine sowie Freizeit- und Sportschwimmer ausreichend Platz haben.
Auch ein moderner Freizeit- und Gesundheitsaspekt gehört dazu. Ein Rutschenturm würde Familien ansprechen. Wenn das Solebecken nicht mehr möglich ist, könnten stattdessen ein warmes Bewegungsbecken für Wassergymnastik und gesundheitsorientierte Angebote entstehen.
Ein Blick auf die Anlagen zeigt zudem: Das Hallenbad stammt aus den 1960er-Jahren, das Freibad wurde erst 1979 fertiggestellt. Daher könnte es sinnvoll sein, die umfassende Sanierung des Freibads zunächst zurückzustellen und die Mittel stärker in ein zukunftsfähiges Hallenbad zu investieren.
Rottweil hat jetzt die Chance, ein Bad zu schaffen, das Sport, Gesundheit und Freizeit für alle Generationen vereint.
Claude Ardelean, Rottweil