Verdacht auf schwere Brandstiftung
: 69-Jähriger nach Wohnhausbrand in Oppenau in U-Haft

Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Lindenstraße am 16. Oktober gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Ein 69-jähriger Mann steht unter dringendem Tatverdacht. Er stellte sich am Samstagabend selbst der Polizei und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Von
red/hug
Oppenau
Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude.

EinsatzReport24
  • Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandlegung in Oppenau aus – Wohnhaus brannte am 16. Oktober.
  • Ein 69-Jähriger steht unter dringendem Verdacht und sitzt in Untersuchungshaft.
  • Kriminaltechniker und Brandsachverständiger fanden Hinweise auf absichtliche Entzündung.
  • Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen, der Mann stellte sich am Samstagabend.
  • Er wurde dem Amtsgericht Offenburg vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach dem verheerenden Brand eines Wohnhauses in der Lindenstraße am 16. Oktober gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandlegung aus. Der Tatverdacht richtet sich gegen einen 69 Jahre alten Mann. Er soll das Feuer nach bisherigen Erkenntnissen absichtlich entzündet haben.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, führten die Untersuchungen der Kriminaltechnik und eines Brandsachverständigen zu dieser Einschätzung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg wurde gegen den deutschen Staatsangehörigen ein Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erwirkt.

Da der Mann zunächst unbekannten Aufenthalts war, konnte er nicht unmittelbar festgenommen werden. Am Samstagabend stellte er sich schließlich selbst beim Polizeirevier Offenburg. Nach seiner Vorführung beim Amtsgericht Offenburg am Sonntag setzte der Ermittlungsrichter den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug. Der 69-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Bei dem Brand war das Wohnhaus in der Lindenstraße schwer beschädigt worden und gilt als einsturzgefährdet. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wurde zunächst auf rund 400.000 Euro geschätzt.