Standorte noch nicht bekannt
: IG Metall ruft in der Ortenau zu Warnstreiks auf

Warnstreikaktionen finden in der kommenden Woche in Bühl, Lahr, Hausach, Gengenbach und in Zell statt. Die Gewerkschaft ist nach der zweiten Verhandlungsrunde unzufrieden und will den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
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red/st
Ortenau
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Die Warnstreiks der IG Metall, hier einer der letzten in Offenburg, gehen nächste Woche weiter.

Die Warnstreiks der IG Metall, hier einer der letzten in Offenburg, gehen nächste Woche weiter.

IG Metall Offenburg
  • IG Metall ruft in der Ortenau und im Raum Bühl zu Warnstreiks in der kommenden Woche auf.
  • Aktionen sind in Bühl, Lahr, Hausach, Gengenbach und Zell geplant – Betriebe noch offen.
  • Ziel ist mehr Druck auf Arbeitgeber: sichere Jobs, verlässliches Entgelt und Investitionen.
  • Gewerkschaft kritisiert fehlendes Angebot nach der zweiten Verhandlungsrunde.
  • Forderungen: plus 5 Prozent, soziale Komponente, Standort- und Jobsicherung sowie Gewinnbeteiligung.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie erhöhen in der laufenden Tarifbewegung den Druck auf die Arbeitgeber. In der Ortenau und im Raum Bühl werden in den kommenden Tagen tausende Beschäftigte die Arbeit niederlegen und bei Warnstreiks ein deutliches Zeichen für sichere Arbeitsplätze und sicheres Entgelt, Investitionen in die Standorte und eine verlässliche Zukunftsperspektive setzen. Warnstreikaktionen finden in Bühl, Lahr, Hausach, Gengenbach und in Zell statt. Wann und welche Betriebe betroffen sind, teilt die IG Metall bislang nicht mit.

„Die Kolleginnen und Kollegen erleben seit Monaten eine wachsende Unsicherheit. Über Stellenabbau, Standortentscheidungen und die Zukunft der Industrie wird vielerorts diskutiert. Gleichzeitig sind es die Beschäftigten, die jeden Tag Leistung bringen und den Wandel in den Betrieben mittragen. Sie erwarten zu Recht Sicherheit für ihre Arbeitsplätze, Investitionen in die Zukunft und Respekt für ihre Leistung. Dass die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein tragbares Angebot vorgelegt haben, das diesen Erwartungen gerecht wird, sorgt für großen Unmut in den Belegschaften“, erklärt Maja Reusch, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Offenburg.

Der Unmut in den Belegschaften ist groß

Neben den Fragen der Beschäftigungs- und Standortsicherung gehe es auch um die wirtschaftliche Situation der Beschäftigten. Bei einer anhaltend hohen Inflation von derzeit über drei Prozent sei es wichtig, die Kaufkraft der Beschäftigten zu sichern und Reallohnverluste zu verhindern.

Die IG Metall fordert in der aktuellen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie: eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent, eine soziale Komponente zur stärkeren Entlastung der unteren Entgeltgruppen, tarifliche Regelungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten, sowie eine tarifliche Gewinnbeteiligung in besonders erfolgreichen Unternehmen.