Oberkirch als Fallbeispiel
: Polizei erwischt vier mutmaßliche Einbrecher – und baut auf neue Strategie

Die Polizei nahm bei einem Einbruch in Oberkirch vier Verdächtige fest. Dabei setzt das Polizeipräsidium Offenburg auf eine neue Ermittlungseinheit sowie präventive Aufklärung, unter anderem auch an der Oberrheinmesse.
Von
red/st
Oberkirch
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Polizei Symbolbild: An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug «Polizei». (Symbolbild) (zu dpa: «Radfahrerin gerät unter Lastwagen und wird schwer verletzt»)

Die Polizei möchte die Einbruchsrate mit einer neuen Einheit und vielen Informationen für Bürger reduzieren. (Symbolbild)

David Inderlied/dpa
  • Vier Verdächtige nach Einbruch in Oberkirch festgenommen, Tatort: Straße „Schlatten“.
  • Tat in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2 Uhr, zunächst ohne nennenswerte Beute.
  • Hinweis aus der Bevölkerung führte gegen 9 Uhr zur Kontrolle und Festnahme.
  • Haftbefehle wegen dringenden Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen.
  • Neue zentrale Ermittlungseinheit in Bühl und Prävention: Selbstschutz, Nachbarn, Technik; Beratung auf der Oberrheinmesse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko von Einbrüchen an. Ein jüngster Fall in Oberkirch zeigt, wie wichtig es ist, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 2 Uhr, brachen vier zunächst Unbekannte in ein Wohnhaus in der Straße „Schlatten“ ein. Nennenswerte Beute machten sie nach ersten Erkenntnissen nicht, teilt die Polizei mit.

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung konnten die vier algerischen Staatsangehörigen gegen 9 Uhr in der Nähe des Tatorts festgestellt und kontrolliert werden. Diverse Spuren brachten die Kontrollierten unmittelbar mit der vorangegangenen Einbruch in Verbindung.

Die vier jungen Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren wurden daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg am Sonntag einer Haftrichterin vorgeführt. Sie erließ vier Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls.

Polizei setzt auf eine neue Strategie

Leider gelingt es nur selten, Einbrüche so schnell aufzuklären wie in diesem Fall. Deshalb haben die Verfolgung und Verhinderung von Einbrüchen beim Polizeipräsidium Offenburg hohe Priorität. Die Beamten der Kriminalpolizei setzten in den kommenden Wochen auf eine neue Strategie.

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In diesem Zusammenhang findet unter der Federführung der Kriminalpolizei die Bearbeitung von
Wohnungseinbruchsdiebstählen konzentriert von besonders geschultem Personal statt. Mit der neuen zentralen Ermittlungseinheit mit Standort in Bühl erhoffen sich die Ermittler eine bessere Koordination, eine höhere Spezialisierung und eine intensivere Zusammenarbeit mit anderen Behörden. Dies soll zu einer verbesserten Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls und einer erhöhten Sicherheit für die Bevölkerung führen.

Um Einbrüche vorzubeugen und den Tätern das Leben so schwer wie möglich zu machen, setzt die Prävention zusätzlich auf drei elementare Bausteine: Selbstschutz, sensible Nachbarn und moderne Sicherheitstechnik. Mit diesen Instrumenten kann man sich besser schützen und vorbeugen, um nicht zum Opfer eines Einbruchs zu werden.

Beratung ist auch bei der Oberrheinmesse möglich

Die Polizei bietet hierfür kostenlose Beratungen an, wie zum Beispiel ab dem kommenden Wochenende für die Dauer der Oberrheinmesse in Offenburg. Hier stehen die Kollegen der Prävention Rede und Antwort insbesondere zum Thema Einbruchsschutz.

Für weitere Informationen und Terminvereinbarungen kann man sich an die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Offenburg unter Telefon 0781/214515 oder 07222/761405 oder per E-Mail an offenburg.pp.praevention@polizei.bwl.de wenden.