Neue Lagerhalle geplant: Land unterstützt BFIAS in Mahlberg

Ayla Schulz (von links), Michael Büch, Georg Büch empfingen Sandra Boser MdL und führten sie durch das Unternehmen in Mahlberg.
Büro Boser- BFIAS in Mahlberg erhält 300.000 Euro aus „Spitze auf dem Land! Technologieführer“.
- Geplant ist eine moderne Lagerhalle – zudem neue Anlagen für Produktionsverfahren.
- Boser besuchte das Unternehmen und informierte sich über Investitionen und Technologien.
- BFIAS spezialisiert sich auf natürliche Lebensmittelfarben, Pflanzenextrakte und Zutaten.
- Herausforderungen bleiben Fachkräftegewinnung und Bürokratie, Rohstoffe teils außerhalb Europas.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Landtagsabgeordnete Sandra Boser (Grüne) hat das Unternehmen Black Forest Ingredients and Solutions GmbH (BFIAS) in Mahlberg besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Georg Büch, dessen Sohn Michael Büch und Qualitätsmanagement-Leiterin Ayla Schulz ging es unter anderem um die Entwicklung des Unternehmens, neue Produktionstechnologien, Fachkräftesicherung und den Abbau von Bürokratie.
BFIAS wurde 2012 in Lahr gegründet und hat sich auf natürliche Lebensmittelfarben, Pflanzenextrakte und funktionelle Zutaten spezialisiert. 2016 zog das Unternehmen nach Mahlberg um. „Um die Standards in der Lebensmittelindustrie halten zu können, war dieser Schritt notwendig“, erläuterte Geschäftsführer Georg Büch.
Seit der Gründung ist der Betrieb gewachsen. Während zunächst zwölf Menschen beschäftigt waren, arbeiten inzwischen 41 Mitarbeiter am Standort. 2017 stieg auch Sohn Michael Büch in das Familienunternehmen ein. Rund die Hälfte der Beschäftigten kommt aus dem Ausland. Ohne diese Arbeitskräfte sei es kaum möglich, den Betrieb aufrechtzuerhalten, betonte Georg Büch.
Neubau einer neuen modernen Lagerhalle geplant
Für seine technologische Entwicklung wurde BFIAS 2026 in das Landesförderprogramm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ aufgenommen. Damit verbunden ist eine Förderung von 300.000 Euro. Das Geld soll unter anderem in den Neubau einer modernen Lagerhalle sowie in neue Anlagen für innovative Produktionsverfahren bei natürlich färbenden Pflanzenextrakten fließen.
„Natürliche Alternativen zu synthetischen Farbstoffen und ressourcenschonende Herstellungsverfahren sind wichtige Bausteine für eine moderne Lebensmittelindustrie“, sagte Boser. Sie begrüßte, dass das Land die weitere Entwicklung des Unternehmens unterstützt.
Auch die Herkunft der eingesetzten Rohstoffe war Thema. Nach Angaben des Unternehmens stammen diese möglichst aus Europa. Bei bestimmten Rohstoffen sei man jedoch aufgrund klimatischer Bedingungen oder des Preises auf Lieferanten außerhalb Europas angewiesen.
Weitere Herausforderung: qualifizierten Arbeitskräfte
Im weiteren Gespräch wurden die Herausforderungen für mittelständische Unternehmen thematisiert. Dazu zählen nach Angaben der Geschäftsführung insbesondere die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften und bürokratische Anforderungen.
Boser bezeichnete Unternehmen wie BFIAS als wichtigen Bestandteil der regionalen Wirtschaft. Die Landesförderung trage dazu bei, Investitionen und technologische Entwicklung am Standort zu ermöglichen.