Nach Waldbrand in Oppenau: Feuerwehr ist mit Nachlöscharbeiten beschäftigt – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

In der Nacht auf Sonntag stand ein 3000 Quadratmeter großes Waldstück in Oppenau in Flammen. Mittlerweile stehen die Nachlöscharbeiten an.
ER-24- In Oppenau brannte in der Nacht auf Sonntag ein 3000-Quadratmeter-Waldstück – Feuer unter Kontrolle.
- Feuerwehr führt Nachlöscharbeiten durch, Gelände ist steil und schwer zugänglich.
- Drei Jugendliche sollen zuvor Feuerwerksraketen abgeschossen haben, Polizei ermittelt.
- Bewohner im Bereich Burgerwald und Scheibenfelsen verließen vorsorglich ihre Wohnungen.
- Sperrungen rund um Oppenau: Erlebnispfad Rosi Rotkehlchen dicht, Durchfahrt derzeit nicht möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Alarm ging um 22.20 Uhr ein: 3000 Quadratmeter Waldfläche in Oppenau stehen in Flammen. Betroffen ist eine Fläche mit zum Teil sehr steilen Hanglagen oberhalb von Oppenau
in nordwestlicher Richtung.
Bewohner rund um den Bereich Burgerwald und Scheibenfelsen haben sich in Sicherheit gebracht und ihre Wohnungen verlassen. Mehrere Feuerwehren und ein gutes Dutzend Streifenwagenbesatzungen waren nachts im Großeinsatz, teilt die Polizei mit.
Die Ermittler der Polizei gehen derzeit davon aus, dass drei Jugendliche in diesem Gebiet Feuerwerksraketen abgeschossen hatten.
Laut Zeugenaussagen hatte sich daraufhin gegen 22.20 Uhr zunächst ein Feuer entfacht und sich aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse schnell zu dem Waldbrand ausgebreitet.
Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung wurden eingeleitet.
Nach drei Stunden und viel Kraft war die Feuerwehr „Herr der Lage“, berichtet Feuerwehrkommandant Fabian Erlach auf der Instagram-Seite der Stadt Oppenau am Sonntagmittag. Es sei ein sehr kräftezehrender Einsatz gewesen, bei dem auch ein Brandbekämpfungszug aus der Ortenau dazustieß. Ein Sonderlöschgerät aus Kehl soll zudem bei den schwierigen Nachlöscharbeiten helfen.
Feuerwehr appelliert, das Gebiet zu meiden
Erlach formulierte eine dringende Bitte: „Meidet das Gebiet rund um Oppenau, insbesondere den Erlebnispfad Rosi Rotkehlchen, der zurzeit gesperrt ist.“ Es bestehe Gefahr für Leib und Leben. Alle Zuwege seien auch gesperrt, zudem sei keine Durchfahrt durch Oppenau möglich. „Unterstützen Sie uns, indem Sie uns den Weg freihalten“, betont der Feuerwehrkommandant.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die besonderen Gefahren beim Umgang mit offenem Feuer bei länger herrschender Trockenheit und Hitze hin. Zigarettenkippen dürfen nicht arglos weggeworfen werden. Wird ein Feuer oder Rauch im Wald entdeckt, muss unverzüglich der Notruf 112 oder 110 mit einer präzisen Ortsangabe verständigt werden.
Notfalls sollte der Anrufer das Eintreffen der Feuerwehr abwarten und den Ort des Geschehens zeigen. Wer in den Wald geht, sollte die Zufahrtswege freihalten und die Fahrzeuge an dafür geeigneten Stellen parken. Auf trockenen Gräsern kann aber schon ein heißgelaufener Auto-Katalysator einen Brand entfachen.
















