Feuer in Gengenbach: Weiterer Waldbrand wütet in der Ortenau – Häuser evakuiert

Das Feuer lodert über dem Ort.
ER24- Zwei Waldbrände beschäftigen seit Dienstagabend die Ortenau – nachts kam ein weiterer hinzu.
- In Gengenbach-Schwaibach brennt ein Steilhang; Flammen liefen von der Straße in den Wald.
- Zwei Wohnhäuser waren gefährdet, die Bewohner wurden vorsorglich evakuiert.
- Feuerwehr bekämpft den Brand von mehreren Seiten, Landwirte unterstützen mit Fahrzeugen und Wasser.
- Trockene Vegetation und Hanglage erschweren den Einsatz; Appell: keine brennenden Gegenstände wegwerfen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erst Steinach und Zell – jetzt auch noch Gengenbach: Im Stadtteil Schwaibach lodert seit den frühen Morgenstunden ein Feuer an einem Steilhang.
Wie der Ortenauer Kreisbrandmeister Bernhard Frei mitteilte, liefen die Flammen von der Straße aus in den angrenzenden Wald und anschließend den Hang hinauf. Dabei gerieten auch zwei Wohnhäuser in Gefahr.
Bewohner verlassen Häuser
Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Aufgebot an und begann umgehend mit der Brandbekämpfung. „Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Flammen zu den Wohnhäusern wurden die Bewohner vorsorglich aus den Gebäuden evakuiert", so der Kreisbrandmeister.
Angriff von mehreren Seiten
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die Häuser zu verhindern. Das Feuer wurde von mehreren Seiten bekämpft.
Landwirte unterstützen
Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei von Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen und Wasser bei den umfangreichen Löscharbeiten halfen. Die trockene Vegetation und die Hanglage erschwerten den Einsatz zusätzlich.
Wehren stark gefordert
Der Brand reiht sich in eine derzeit angespannte Lage im Schwarzwald ein. Aktuell lodern in der Region mehrere Wald- und Vegetationsbrände, wodurch die Feuerwehren stark gefordert sind.
Appell an Bevölkerung
Der Kreisbrandmeister appellierte angesichts der anhaltenden Trockenheit eindringlich an die Bevölkerung, keine brennenden Gegenstände in die Vegetation zu werfen. Bereits kleine Zündquellen könnten unter den derzeitigen Bedingungen schnell einen größeren Brand auslösen.
Erny: „Leisten Unmenschliches“
Auch Landrat Thorsten Erny war vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage. Er dankte den Feuerwehren und den unterstützenden Landwirten für ihren Einsatz und betonte, dass diese angesichts der Vielzahl der derzeitigen Brände derzeit „Unmenschliches leisten“.