Festnahmen nach Kontrollen in der Ortenau: Polizei findet 3500 Gramm Kokain und weitere Drogen in Wohnungen

Die Tatverdächtigen sind zwischen 21 und 40 Jahren alt.
Soeren Stache/dpa- Vier Männer sitzen in U-Haft wegen Verdachts auf Drogenhandel im Ortenaukreis.
- Über 100 Beamte durchsuchten am Dienstag Wohnungen und Geschäftsräume in der Region.
- Sichergestellt wurden 3,5 kg Kokain, 2,3 kg Marihuana, 1,8 kg Haschisch und 800 g Amphetamin.
- Zudem fanden Ermittler etwa 100 g Ketamin, 25 g MDMA, Bargeld, Uhren sowie Waffen.
- Die Verdächtigen sind 21 bis 40 Jahre alt; drei sind deutsche, einer ist deutsch-russischer Staatsbürger.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier Männer sind nach einem größeren Polizeieinsatz wegen des Verdachts des Drogenhandels in Untersuchungshaft gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren am Dienstag mehr als 100 Beamte der Kriminalpolizei und des Polizeipräsidiums Einsatz im Ortenaukreis beteiligt. Seit diesem Frühjahr führten Beamte der Kriminalpolizei Offenburg Ermittlungen gegen eine Gruppierung deutscher und russischer Staatsbürger, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln Handel zu treiben. In den frühen Morgenstunden am Dienstag wurden mehrere Wohnungen und Geschäftsräume in Offenburg, der nördlichen Ortenau und im Kinzigtal durchsucht.
Bei Durchsuchungen von Wohnungen und Geschäftsräumen stellten die Ermittler rund 3,5 Kilogramm Kokain, 2,3 Kilogramm Marihuana, 1,8 Kilogramm Haschisch und 800 Gramm Amphetamin sicher. Zudem fanden sie etwa 100 Gramm Ketamin und 25 Gramm MDMA. Auch Bargeld, mehrere hochwertige Uhren sowie Waffen und andere verbotene Gegenstände wurden sichergestellt.
Die vier Männer befinden sich in Haft
Bei den vier Tatverdächtigen handelt es sich um drei deutsche und einen deutsch-russischen Staatsbürger im Alter zwischen 21 und 40 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte Haftbefehle gegen die Männer. Sie wurden am Mittwoch dem Amtsgericht Offenburg vorgeführt.Das Gericht erließ die Haftbefehle wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln. Die vier Männer wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht.