Falsche Bankmitarbeiter: Senioren in der Ortenau um 3000 Euro und die Bankkarte betrogen

Im Fall der Opfer aus der Ortenau nutzten die Betrüger einen Kompizen, der zur Haustür der Menschen kam. (Symbolfoto)
Hendrik Schmidt/dpa- Betrüger gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und täuschten Sicherheitsfälle vor.
- In Offenburg, Achern und Renchen kam es am Dienstag zu fünf Übergaben von Geld und Karten.
- Ein Komplize holte an Haustüren Bargeld, Wertgegenstände und Bankkarten mit PIN ab.
- Betroffene übergaben bis zu 3000 Euro; die Polizei betont: PIN nie an Dritte weitergeben.
- Empfehlung der Polizei: bei solchen Anrufen auflegen und bei Unsicherheit die 110 wählen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trotz der Warnhinweise über die Masche von Betrügern, die sich am Telefon als vertrauenswürdige Bankmitarbeiter ausgeben, ist es am Dienstag in fünf Fällen zur Übergabe von Bargeld und der Aushändigung von Bankkarten mit dazugehöriger PIN gekommen. Darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung.
Die älteren Opfer aus Offenburg, Achern und Renchen haben sich von den Betrügern überrumpeln lassen, einem unbekannten Abholer bis zu 3000 Euro Bargeld und/oder die Bankkarte zu übergeben. Den Angerufenen wird hierbei vorgegaukelt, dass es entweder zu einem vermeintlichen Sicherheitsfall, wie einem unbefugten Kontozugriff oder einer verdächtigen Kontobuchung, gekommen sei und nun die persönlichen Daten für eine Überprüfung notwendig wären.
Tatsächlich geht es den Betrügern nur darum, an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen, betont die Polizei. In den genannten Fällen erschien an den Haustüren der Betrogenen ein Komplize als falscher Bankmitarbeiter, der das Bargeld, die Wertgegenstände sowie die Bankkarte mit PIN
entgegennahm.
Die Polizei weist darauf hin, dass die PIN einer Bankkarte niemals an Dritte weitergegeben werden sollte. Bei derartigen Anrufern solle man auflegen, bei Unsicherheit die Polizei unter 110 verständigen.