Ermittlungen zu Tat in Offenburg laufen
: Von Auto überrollter Mann schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

Eine Befragung des Mannes ermöglichte neue Erkenntnisse – bei den Ermittlungen fand die Polizei auch 100 Gramm Cannabis und 40 Gramm Kokain in einem Hotelzimmer.
Von
red/ld
Offenburg
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Polizei: ARCHIV - 04.12.2024, Berlin: Polizeiautos mit eingeschalteten Scheinwerfern und Blaulicht. (Illustration) (zu dpa: «Mann bei Streit mit Messer verletzt - Verdächtiger gefasst») Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei den Ermittlungen zum Fall durchsuchte die Polizei auch ein Hotelzimmer in Offenburg.

Jens Kalaene/dpa
  • Offenburg: Schwer verletzter Mann nach Range-Rover-Überrollung schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.
  • Die Polizei befragte ihn und richtete zur Klärung von Tat und Motiv eine Ermittlungsgruppe ein.
  • Laut Ermittlern ging es um eine zivilrechtliche Forderung im Zusammenhang mit einem Fahrzeug.
  • In einem angemieteten Hotelzimmer fand die Polizei ca. 100 g Cannabis und 40 g Kokain – getrenntes Verfahren.
  • Tatverdächtiger sitzt in U-Haft; Abschiebung in den Iran ist derzeit aus völkerrechtlichen Gründen ausgesetzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Mann, der in der Nacht auf den 12. Juli von einem Range Rover überrollt und dabei schwer verletzt wurde, befindet sich aktuell nicht mehr in Lebensgefahr. Er sei inzwischen von der Polizei befragt worden, informiert diese in einer Mitteilung.

Um das Tatgeschehen und die Motivlage zu klären, wurde bei der Kriminalpolizei mit Unterstützung der Schutzpolizei eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.  Nach derzeitigem Ermittlungsstand seien sowohl eine Auseinandersetzung in der Nacht zuvor, als auch der eskalierende Vorfall eine Nacht später auf eine zivilrechtliche Forderung im Zusammenhang mit einem Fahrzeug zurückzuführen.

Herkunft der Drogen wird noch geklärt

Die Beteiligten der türkischen und iranischen Gruppe sind sich gegenseitig
bekannt, heißt es weiter. Die Polizei durchsuchte im Kontext der Ermittlungen auch ein Hotelzimmer in Offenburg, welches von einem der Fahrzeuginsassen des Range Rover angemietet worden war. Bei der Durchsuchung wurden etwa 100 Gramm Cannabisprodukte sowie etwa 40 Gramm Kokain
sichergestellt. Im Vorfeld hatte es keine Erkenntnisse auf dort deponierte Drogen gegeben.

Zur Klärung der Herkunft der Drogen und ob sie zum Weiterverkauf bestimmt waren, wurde gegen den 27-jährigen Anmieter des Hotelzimmers ein separates Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieser im Ortenaukreis wohnhafte iranische Staatsangehörige ist bereits in der Vergangenheit
wegen Drogen- und anderen Delikten aufgefallen und verfügt über einen gültigen Aufenthaltstitel. Die Ermittlungen hierzu dauern an, heißt es weiter.

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Abschiebung ist derzeit nicht möglich

Der mutmaßliche Tatverdächtige im Tötungsdelikt, ein sich derzeit in Untersuchungshaft befindlicher 28-jähriger iranischer Staatsangehöriger, ist bislang wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und gefährlicher Körperverletzung strafrechtlich auffällig geworden. Er wohnte zuletzt in Nordrhein-Westfalen. Ihm wurde bereits behördlich eine vollziehbare Abschiebung angedroht. Der Aufenthalt im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wird derzeit geduldet, da er aufgrund der aktuellen Erlasslage in Nordrhein-Westfalen aus völkerrechtlichen und humanitären Gründen nicht in den Iran abgeschoben werden darf.