Bei Kehler Rheinbrücke hineingesprungen: Vermisster 31-Jähriger wird leblos aus dem Rhein geborgen

Die deutsch-französische Wasserschutzpolizei barg die leblose Person aus dem Rhein. (Symbolbild)
Daniel Karmann/dpa- 31-Jähriger sprang bei Kehl gegen 22 Uhr von einer Rheinbrücke und ging unter.
- Trotz Großsuche in der Nacht blieb der Mann zunächst vermisst – Einsatz von Hubschraubern.
- Am Dienstag gegen 9 Uhr entdeckte ein Zeuge flussabwärts auf französischer Seite eine Leiche.
- Wasserschutzpolizei barg die Person, der Notarzt stellte den Tod fest.
- Ermittlungen ergaben: Es handelt sich um den vermissten 31-Jährigen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 31-jähriger Mann befand sich am späten Samstagabend mit einer Gruppe von Arbeitskollegen auf einer Rheinbrücke bei Kehl. Gegen 22 Uhr sprang er von dort in den Fluss und ging unter. Seine Kollegen alarmierten daraufhin die Rettungskräfte, wie die Polizei mitteilt.
Trotz eines sofortigen Großaufgebots an Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und DLRG sowie einem Polizei- und einem Rettungshubschrauber blieb die Suche in der Nacht erfolglos. Auch die am Sonntag und Montag fortgesetzten Suchmaßnahmen führten zunächst nicht zum Auffinden des Vermissten.
Ein Zeuge entdeckte schließlich am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr eine leblose Person auf der französischen Seite des Rheins flussabwärts in circa sieben bis acht Kilometern Entfernung vom Unglücksort und alarmierte die französischen Behörden sowie die deutsch-französische Wasserschutzpolizei. Diese konnten die Person aus dem Wasser bergen.
Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die deutsch-französische Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Zuge dessen bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um den vermissten 31-Jährigen handelt.