Angebliche Kontosperrung
: Acherner Senior wird um fünfstellige Summe betrogen

Erst waren es angeblich unbezahlte Lotteriebeträge, dann eine gefälschte Gewinnurkunde – mehrmals überwies ein Acherner Senior im August Geld an Betrüger.
Von
red/mw
Achern
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Der Anrufer kündig

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Ein Senior aus Achern überwies im August mehrfach Geld an Betrüger.
  • Ein Anrufer gab sich als Bankmitarbeiter aus und drohte mit Kontosperrung.
  • Ein angeblicher Anwalt forderte erst eine vierstellige Summe zur Vermeidung der Sperre.
  • Kurz darauf erhielt der Senior eine gefälschte Gewinnurkunde über eine sechsstellige Summe.
  • Für die angebliche Auszahlung zahlte er erneut – die Polizei stoppte weitere Zahlungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Senior wurde von einem angeblichen Bankmitarbeiter kontaktiert und kurze Zeit später um einen niedrigen fünfstelligen Betrag betrogen. Der Vorfall ereignete sich laut der Mitteilung der Polizei bereits im August.

Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus und kündigte eine bevorstehende Kontosperrung aufgrund unbezahlter Lotteriebeiträge an. Um dies zu verhindern, wurde der Betrogene an einen vermeintlichen Rechtsanwalt verwiesen. Dieser forderte zunächst eine vierstellige Summe, um die Sperrung zu vermeiden.

Polizisten verhinderten eine weitere Zahlung

Nur wenige Tage nach der erfolgten Zahlung erhielt der ahnungslose Rentner auch noch eine gefälschte Gewinnurkunde über eine sechsstellige Summe. Die Täuschung wurde aufrechterhalten, als sich der selbige angebliche Anwalt erneut meldete und die Auszahlung in Aussicht stellte. Hierfür sei eine im Voraus zu zahlende Notargebühr fällig.

Vom großen Gewinn gelockt, wurde der geforderte fünfstellige Betrag abermals verschickt. Erst als sich Mitte September zunächst ein angeblicher Polizeibeamter eines Kölner Betrugsdezernats meldete und kurz darauf auch noch der betrügerische Anwalt abermals eine Gebühr verlangte, wurde der Betrogene misstrauisch. Die inzwischen hinzugezogenen Beamten des Polizeireviers Achern erkannten den Schwindel und verhinderten eine weitere Zahlung.