Vöhringer in Rexingen
: Männervesper-Truppe besucht einen wertvollen Erinnerungsort

Das Vöhringer Männervesper besuchte kürzlich die ehemalige Synagoge in Rexingen.
Von
red/pm
Vöhringen
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Die Männervespergruppe zusammen mit Heinz Högerle vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen

Heinz Högerle vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen berichtet der Männervespergruppe über die bewegte Geschichte der jüdischen Gemeinde.

Schanz
  • Vöhringer Männervesper besuchte die ehemalige Synagoge in Rexingen.
  • Heinz Högerle schilderte Geschichte von Gebäude und jüdischer Gemeinde anschaulich.
  • Synagoge von 1837 fasste 500 bis 600 Menschen – einst „schönste im Rabbinatsbezirk“.
  • Am 6. Februar 1938 Abschiedsgottesdienst für Auswanderer, in der Pogromnacht Schändung.
  • Seit 1952 evangelische Kirche und Gedenk- sowie Lernort, Verein bewahrt das Erbe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Heinz Högerle vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen berichtete laut Vereinsmitteilung auf sehr anschauliche Weise über die Geschichte des Gebäudes und der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Rexingen. Die Teilnehmer erhielten einen eindrucksvollen Einblick in ein wichtiges Kapitel der Orts- und Regionalgeschichte.

Die im Jahr 1837 eingeweihte Synagoge war mehr als ein Jahrhundert lang das religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde Rexingens. Sie gehörte zu den bedeutenden jüdischen Landgemeinden in Württemberg und bot 500 bis 600 Menschen Platz. Schon bei ihrer Einweihung galt sie als besonders prächtiges Gotteshaus und wurde später als „schönste Synagoge des Rabbinatsbezirks“ beschrieben.

Gebäude hat eine außergewöhnliche Doppelfunktion

Ein bewegendes Kapitel war die Auswanderung einer Gruppe Rexinger Juden nach Palästina. Am 6. Februar 1938 wurden die Auswanderer in einem Festgottesdienst in der Synagoge verabschiedet. Nur wenige Monate später folgte die Katastrophe: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten geschändet und angezündet. Thorarollen, Gebetbücher und weitere religiöse Gegenstände wurden zerstört. Jüdische Mitbürger wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt.

Heute hat das Gebäude eine außergewöhnliche Doppelfunktion: Seit 1952 wird es als evangelische Kirche genutzt und ist zugleich Gedenk- und Lernort. Eine Ausstellung erinnert an die jüdische Gemeinde und ihre Geschichte. Der 1997 gegründete Träger- und Förderverein setzt sich für den Erhalt des Gebäudes und die Erforschung der jüdischen Geschichte Rexingens ein.

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Der Besuch des Vöhringer Männervespers machte deutlich, wie wertvoll solche Erinnerungsorte sind. Die Geschichte wird dort nicht nur vermittelt, sondern an einem authentischen Ort erfahrbar und bleibt damit auch für kommende Generationen lebendig, wie es in der Vereinsmitteilung heißt.