Sieger des Fotowettbewerbs: Das ist das schönste Schiltach-Bild

Sieger Hermann Schmider (von links) nahm Glückwünsche und Geschenke von Juror Wolfgang Armbruster, Bürgermeister Thomas Haas und Wettbewerbsleiter Andreas Morgenstern entgegen.
OrtmannSo ganz zur Jahreszeit passt es zwar nicht, das Siegerfoto, das schneebedeckte Schiltacher Fachwerkhäuser zeigt. Aber die fünfköpfige Jury, bestehend aus Stadtarchivar Andreas Morgenstern, Kreisarchivar Johannes Waldschütz, Frank Sum vom historischen Verein sowie den Fotografen Wolfgang Armbruster und Indra Braun, war derart begeistert von der Aufnahme, dass sie ihr mit Abstand die meisten Punkte gab.
Hermann Schmider heißt der Hobbyfotograf aus Haslach, der als Sieger aus dem Fotowettbewerb zum 750-jährigen Stadtjubiläum hervorgegangen ist, den der historische Verein und die Stadt gemeinsam veranstaltet hatten.
Zahlreiche Schiltacher, aber auch viele Auswärtige beteiligten sich rege, wie Wettbewerbsleiter Morgenstern berichtete: Von 46 Teilnehmern seien rund 600 Fotos eingereicht worden. Einer von ihnen war aber etwas übereifrig, denn von ihm allein stammen mehr als 300 der Einsendungen, wie Morgenstern mit einem Grinsen anmerkte. Um seine Jury zu entlasten, begrenzte er die Zahl der wertbaren Fotos auf eins beziehungsweise zwei bei Mehrfacheinsendungen.

Das Siegerfoto vor einer Collage aus weiteren Einsendungen
Foto: Niklas OrtmannDie Fotos mit der höchsten Punktzahl sind nun eingerahmt im Museumsschaufenster (Marktplatz 11) zu sehen. Unter ihnen finden sich neben weiteren Stadtansichten auch eine Detailaufnahme des Stadtbrunnens sowie eine Fotografie der mit Fasnetsbändeln geschmückten Altstadt, in der mit den Farben gespielt wird.
Den „Charakter des geliebten Städtles perfekt dargestellt“ hat aus Sicht der Jury aber Hermann Schmider, der sich neben einer auf Leinwand gedruckten Collage zum Fotowettbewerb auch über einen Satz Briefmarken mit seinem Siegerfoto freuen durfte.