Sanierung in Bettenhausen
: Arbeiten am Wasserschloss abgeschlossen

Am Wasserkraftwerk in Bettenhausen liefen seit einiger Zeit Sanierungsarbeiten. Wir haben bei der EnBW nachgefragt, was konkret dort gemacht wurde.
Von
Lukas Podolski
Dornhan-Bettenhausen
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Das "Wasserschloss" in Bettenhausen ist ein denkmalgeschütztes Wasserkraftwerk aus den 1920er-Jahren mit einer für die Region einzigartigen architektonischen Formensprache.

Oberhalb des „Wasserschlosses“ in Bettenhausen wurde eine nicht sichtbare Druckrohrleitung saniert.

Bodo Schnekenburger
  • EnBW erneuerte eine beschädigte Druckrohrleitung oberhalb des Kraftwerks Bettenhausen.
  • Das Wasserschloss blieb unberührt – die Sanierung betraf nur die Leitung.
  • Die Arbeiten liefen knapp ein Jahr und sind abgeschlossen.
  • Das Kraftwerk bleibt wegen anhaltender Trockenheit vorerst außer Betrieb.
  • Kosten unter einer Million Euro, mehrere Firmen waren an Planung und Bau beteiligt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Schon seit einem Jahr wurde am Bettenhauser Wasserwerk – nicht am Werk selbst, sondern an der vorgeschalteten Struktur. Zu sehen war am Ende wenig. Auf Anfrage klärt die EnBW zur notwendigen Sanierung auf.

„Die nicht sichtbare Druckrohrleitung oberhalb des Kraftwerks Bettenhausen musste aufgrund eines Schadens erneuert werden“, erklärte Miriam Teige, Pressesprecherin der EnBW. Das Wasserschloss selbst sei jedoch nicht von der Sanierung betroffen gewesen. Die Arbeiten konzentrierten sich somit auf die beschädigte Druckrohrleitung oberhalb des Kraftwerks.

Arbeiten liefen knapp ein Jahr

Begonnen hatten die Sanierungsarbeiten laut Teige bereits im Herbst 2025. Mittlerweile seien diese jedoch abgeschlossen. Auch wenn die Erneuerung der Druckrohrleitung damit beendet ist, konnte das Wasserkraftwerk noch nicht wieder in Betrieb genommen werden. Grund dafür sei  die anhaltende Trockenheit. Zunächst habe nicht genügend Wasser zur Verfügung gestanden, um die Anlage wieder anzufahren. Die Verantwortlichen warteten deshalb auf Regen und höhere Abflüsse in der Glatt.

Die Kosten der knapp einjährigen Maßnahme würden bei unter einer Million Euro liegen, so Teige. An der Planung und Umsetzung waren mehrere Unternehmen beteiligt. Das Ingenieurbüro Hydro-Energie Roth aus Karlsruhe unterstützte die Planung und Umsetzung der Sanierung. Die bautechnischen Arbeiten übernahm die Asal GmbH aus Todtnau. Die benötigten Rohre lieferte die Amiblu GmbH aus Döbeln. Die Wasserkraft Volk AG aus Gutach war für die Sanierung und Lieferung zusätzlicher Anlagenteile zuständig.

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Einen konkreten Zeitpunkt für die Wiederinbetriebnahme konnte die Pressesprecherin nicht nennen.