Reiten in Sulz: Norweger vertreten jetzt die Rentiere

Die Kinder haben sichtlich Spaß.
MaierZwei stattliche Norweger haben den Nikolaus samt Geschenken nach Bergfelden gebracht, damit auf dem Schaiblehof eine richtige Weihnachtsfeier stattfinden konnte.
Denn dort unterrichtet Anja Maier auf dem eigenen Hof Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren das Reiten nach dem Hippolini-Konzept.
Leben in der Pferdeherde
Dabei werden sie spielerisch an den einfühlsamen und angstfreien Umgang mit Ponies und Pferden herangeführt. Neben Haltung, Pflege, Bodenarbeit kommt in den fortgeschrittenen Gruppen auch das freie Reiten hinzu.

Der Nikolaus ist mit Norwegern statt mit Rentieren unterwegs.
Foto: SchaibleDie im Unterricht eingesetzten Ponies und Pferde leben mit weiteren Pferden in einer Herde und können sich im Aktivstall mit Lauf- und Liegeflächen freibewegen. Diese Ausgeglichenheit macht sich in den Unterrichtsstunden bemerkbar.
Tiere mit „Verkleidung“
Die Kinder lernen nicht nur das Reiten, sondern auch weitere Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Selbstorganisation und ein gesteigertes Selbstbewusstseins.
Doch waren die Kinder trotzdem überrascht, als plötzlich Glockengeläut und das wohnbekannte Ho-Ho-Ho vor dem Hof erklang. Denn dort war der Nikolaus. Gezogen wurde seine Kutsche allerdings nicht von Rentieren – auch wenn die Vierbeiner sich mit ihren Rentiergeweihen sichtlich Mühe gaben –, sondern von skandinavischen Vertretern.
Die zwei Norweger Fjeltor und Flyn brachten den Nikolaus höchstpersönlich zu den Reitschülern.Und auch die Kinder waren fleißig. Sie bastelten mit eigens dafür lackierten Hufeisen, Schnüren und Perlen ihren eigenen Traumfänger für Pferdeträume.