Ortschaftsrat Fischingen: Verschmutzte Fahrbahn sorgt für Unmut

Bei Nässe kann der Schmutz auf der L424 zum Problem werden.
SchwindRaimund Kreher sprach in der Fischinger Ortschaftsratssitzung etwas an, das ihm schon mehrfach aufgefallen ist: Schmutz auf der L 424, seiner Beobachtung nach verursacht durch den Verkehr vom beziehungsweise zum Steinbruch.
Bei Nässe könne dieser Schmutz schnell zum Verkehrsrisiko werden, so seine Befürchtung.
Ortsvorsteher Jürgen Huber wies darauf hin, in solchen Fällen die Straßenmeisterei zu informieren. Erfahrungsgemäß sei eine Kehrmaschine dann recht schnell vor Ort.
Er informierte darüber, dass die neuen größeren Lastwagen nicht mehr durch den Tunnel passen. Um Richtung Horb fahren zu können, müssten sie deshalb nun vom Steinbruch auf der L 424 ein Stück Richtung Sulz fahren, um bei der neuen Photovoltaik-Anlage (PV) zu wenden und erst dann Richtung Horb fahren zu können.
Matsch und Morast
Darin liege das Kernproblem. Denn bei der PV-Anlage gebe es jede Menge Matsch und Morast. Eine neue Zufahrt zum Schotterwerk mit einer Linksabbiegespur sei aber bereits in Planung.
Zum Ende des Jahres 2024 betrug die Einwohnerzahl in Fischingen 817. Das bedeutet einen Anstieg von 25 Einwohnern.
Diesen Anstieg führt Ortsvorsteher Huber auf die Erschließung und Bebauung des Neubaugebiets „Mühlheimer Feld“ zurück. Kurz vor der Eingemeindung im Jahr 1970 hatte Fischingen bereits 821 Einwohner und vor 100 Jahren – also im Jahr 1925 – 539.
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Im vergangenen Jahr gab es in Fischingen 82 (Vorjahr: 72) Zuzüge, 57 (86) Wegzüge und 13 (7) Umzüge. Mit vier Geburten ergibt es ein deutliches Minus gegenüber 2023 mit 13. Verstorben sind vergangenes Jahr zwei Personen. Im Jahr davor waren es zehn.
18 Führerscheinanträge und ebenso viele Gestattungen wurden in Fischingen ausgestellt, berichtete Ortsvorsteher Huber.