Oberndorfer Meisterkonzerte
: Technische Brillanz und tiefe Verbindung zur Musik

Die „Musikstadt Leipzig“ glänzt mit klaviermusikalischen Perlen aus Barock und Romantik in Oberndorf: In der ehemaligen Klosterkirche begeistert die Pianistin Miku Arizono.
Von
red/pm
Oberndorf
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Miku Arizono spielt beim 5. Oberndorfer Meisterkonzert der Saison 2026 in der ehemaligen Klosterkirche Werke von Bach und Schumann.

Miku Arizono spielt beim 5. Oberndorfer Meisterkonzert der Saison in der ehemaligen Klosterkirche Werke von Bach und Schumann.

Senn/Stadt Oberndorf
  • Oberndorfer Meisterkonzerte: Miku Arizono spielt Bach und Schumann in der Klosterkirche.
  • Französische Suite Nr. 5 eröffnete den Abend, gefolgt von der Toccata fis-moll, BWV 910.
  • Nach der Pause erklangen Schumanns „Papillons“ und die Klaviersonate Nr. 2.
  • Zum Abschluss eine wiederentdeckte Schumann-Komposition, 2008 als Original bestätigt.
  • Als Zugabe dankte Arizono mit dem berühmten „Liebestraum“ Nr. 3.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Oberndorfer Meisterkonzerte setzten mit dem Auftritt der japanischen Pianistin Miku Arizono in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche einen weiteren künstlerischen Höhepunkt. Vor zahlreichem Publikum entfaltete sich an diesem Abend ein Programm, das ganz im Zeichen „der Musikstadt Leipzig“ stand – mit Werken von Johann Sebastian Bach und Robert Schumann, zwei der prägendsten Komponisten.

Den Eröffnungspart gestaltete Miku Arizono mit Bachs Französischer Suite Nr. 5. Mit leichter Hand und bemerkenswertem Feingefühl für Phrasierung ließ sie die sieben tänzerischen Sätze des Werks lebendig werden. Im Anschluss widmete sich die Künstlerin der Toccata fis-moll, BWV910. „Toccare“ bedeutet im „Italienischen“ berühren. Dies schaffte Miku Arizono auch mit ihrer nahezu freien Improvisation.

Nach der Pause wandte sich das Programm der Klangwelt der Romantik zu. Mit Schumanns „Papillons“ eröffnete Arizono diesen Teil und verzauberte die Zuhörer. Im Zentrum des zweiten Konzertteils stand die Klaviersonate Nr. 2, eine der drei bedeutenden Sonaten Schumanns, deren Inszenierung von tiefer Werkkenntnis und beeindruckender musikalischer Reife zeugte. Als besonderen Abschluss wählte die Pianistin eine kleine Rarität: eine Gelegenheitskomposition Robert Schumanns, die erst Jahrzehnte nach ihrer Entstehung im Nachlass von Bekannten am Bodensee wiederentdeckt und erst 2008 als authentisches Originalwerk bestätigt wurde.

Mit diesem musikgeschichtlich bedeutsamen Werk rundete Miku Arizono ein Konzert ab, das nicht nur technische Brillanz, sondern auch eine tiefe Verbindung zur Musik erkennen ließ – ein Abend, der dem Ruf der Oberndorfer Meisterkonzerte als Reihe für herausragende Klavierkunst alle Ehre machte.  Mit dem berühmten „Liebestraum“ Nr. 3 bedankte sich die Künstlerin für den begeisterten Applaus.

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