Lieder in Holzhausen: Ein bunter, stimmungsvoller und mitreißender Abend voll Musik

Der Liederabend in Holzhausen begeisterte sowohl die Sänger als auch die Zuhörer.
MGV- In Holzhausen bot ein Liederabend mit drei Gastchören in der Panoramahalle ein volles Programm.
- Der MGV Holzhausen eröffnete mit Musicaltiteln und führte als Conférencier durchs Programm.
- Liederkranz Gunningen und MGV Irslingen setzten auf Shantys, Freiheitsmotive und humorvolle Trinklieder.
- Die Klangbrücke Aistaig-Epfendorf überzeugte mit „Lean on me“, „Lollipop“ und „Regenbogenfarben“.
- Das Chörle des MGV schloss mit Abba, Queen und „Can you feel the love tonight“ als einfühlsame Zugabe.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Eingangs zitierte der gemischte Chor des Männergesangvereins (MGV) Holzhausen Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“. Danach begrüßte Urs Thiel als Conférencier das Publikum, um dann in unterhaltsamer Weise durchs Programm zu führen. Weiter präsentierte der gemischte Chor, geleitet von Dominika Richter, Stücke aus Musicals wie „Music of the Night“, „Memory“ und „Chim Chim Cherie“. Mit den auf Deutsch interpretierten Liedern gelang es dem Chor bereits im Eröffnungsblock, sich in die Herzen des Publikums zu singen.
Gut gelaunt und nicht ohne Zugabe
Gut gelaunt bekannte im Folgenden der MGV Liederkranz Gunningen, dass er „... noch niemals in New York“ war, gerne „Frei wie der Wind“ ist und die Freiheit des Wortes mag – auch bei einem Gläschen Wein, wie im Lied „Aus der Traube in die Tonne“. Und da echte Freiheit Frieden voraussetzt, warben die Sänger beim Publikum, mit Udo Lindenberg dafür einzustehen: „Wir ziehen in den Frieden!“. Nicht nur an friedliche Zeiten, sondern auch an alte Lieder erinnerte sich der Männerchor unter der Leitung von Sarah Puttkammer mit dem Lied „Altes Fieber“ und infizierte damit auch das Publikum. Dieses begehrte eine Zugabe, sodass sich der Männerchor mit dem passenden Shanty „Santiano“ verabschiedete.
Etwas rustikaler präsentierte sich der MGV Irslingen unter dem Dirigat von Julian Fack, der auch die ersten drei Stücke selbst chorgerecht bearbeitet hatte. Der Männerchor sorgte mit dem „Ottersdorfer Beersong“ für fröhliche Stimmung und forderte danach den Wirt im Shanty-Stil auf: „Mach noch 'ne Runde“. Ermuntert und gestärkt suchten die Irslinger die Freiheit und das Licht „Auf den Bergen“, bevor sie sich mit „Adios, Adios“ verabschieden wollten. Das begeisterte Publikum wollte aber mehr hören, und so gaben die Männer „Ein Bier“ aus, der passende Übergang in die Pause.
Nun bedienten sich alle am großen und vielfältigen Fingerfood-Buffet, das schon vor Programmbeginn den Appetit angeregt hatte und viele Gaumen erfreute.
Als danach die Klangbrücke Aistaig-Epfendorf mit ihrem Dirigenten Siegbert Supper die Bühne betrat, war das Wichtigste von der Seele gesprochen, und so lauschte das gestärkte und erfrischte Publikum bei den Liedern „Lean on me“ und „Something stupid“ den gekonnten, präzisen Darbietungen des Chores. Mit „Lollipop“ lockerten die Interpreten dann die Stimmung auf, um sich schließlich mit „Regenbogenfarben“ zu Toleranz und Vielfalt zu bekennen und dafür zu werben. Weil sich das Publikum nicht sattgehört hatte, kam auch die Klangbrücke dem Wunsch nach und legte mit dem „Kriminaltango“ noch eins nach und zog die Zuhörer ein letztes Mal in ihren Bann.
Entsprechend dem Motto „Pop meets Musical“ setzte das Chörle des MGV Holzhausen mit „I will follow him“ aus Sister Act das Programm fort, und hob mit Abba’s „Super Trouper“ deutlich die Stimmung, bevor es mit dem bekannten rhythmischen Stampfen und Klatschen „We will rock you“, den Auftakt eines Queen-Medleys, ankündigte und mächtig Stimmung machte. Als Zugabe führte das Chörle schließlich „Can you feel the love tonight“ auf. Der Chor folgte der Leitung von Dominika Richter und intonierte das Lied feinfühlig. So gelang es ihm, die Gäste zärtlich zu umarmen und in einem entspannten Wohlgefühl in den späten Abend zu verabschieden.
