Kirche in Oberndorf
: Aus „Tschüss“ wird ein hoffnungsvolles „Auf Wiedersehen“

Die evangelische Kirchengemeinde Aistaig verabschiedet Pfarrerin Christina Jeremias-Hofius. Das bedeutet für die Kirchengemeinde mehr, als es zunächst den Anschein hat.
Von
red/pm
Oberndorf-Aistaig
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Pfarrerin Jeremias-Hofius mit ihrer Familie vor der Motivtorte des Kirchengemeinderates: Gott hält Türen offen.

Kirchengemeinde
  • Die evangelische Gemeinde Aistaig verabschiedete Pfarrerin Christina Jeremias-Hofius.
  • Die St.-Gallus-Kirche war voll besetzt – Chor und Orgel begleiteten den Gottesdienst.
  • Dankbarkeit und Hoffnung überwogen, Humor war Teil der Ansprachen.
  • Schuldekan i. R. Hans Jörg Dieter würdigte ihr Engagement über viereinhalb Jahre.
  • Kindergarten, Vereine und Institutionen brachten Grüße, Geschenke und Einladungen ein.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Zur Verabschiedung von Pfarrerin Christina Jeremias-Hofius durch Schuldekan i. R. Hans Jörg Dieter und den Kirchengemeinderat war die evangelische St. Gallus Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Wehmut über den Stellenwechsel der Pfarrerin und den Verlust der Pfarrstelle Aistaig gewann aber nicht die Oberhand, was allen Beteiligten und der Musikauswahl zu verdanken war. Der Projektchor, geleitet von Susanne Kappler-Danner, sowie Michael Link an der Orgel wirkten mit.

Hoffnung auf offene Türen

Dankbarkeit und Wertschätzung sowie Hoffnung auf offene Türen und gute neue Wege in die Zukunft wurde von allen Seiten zum Ausdruck gebracht. Auch Humor blitzte auf. Immerhin sei sie die erste und letzte gewählte Pfarrerin der Gemeinde gewesen, meinte Jeremias-Hofius. Sie fragte, ob der Zaun einen Garten ausmache oder das, was darin wachse. Vieles grüne und blühe in dieser Kirchengemeinde. „Gott ist längst da, wo wir in Zukunft hingehen“, machte die Pfarrerin sich und der Gemeinde Mut. Sie nehme eine Menge schöne Erinnerungen mit. Gehe eine Zeit zu Ende, stehe die nächste schon da.

„Aistaig wird trotz der Zäsur eine gute, lebendige Gemeinde bleiben“, war Hans Jörg Dieter überzeugt. Er segnete die scheidende Pfarrerin und würdigte sie als stets gut vorbereitete, gründlich arbeitende Theologin. Viereinhalb Jahre habe sie sehr engagiert in Aistaig und im ehemaligen Kirchenbezirk Sulz gewirkt. Kirche nach außen zu tragen, habe sie umgesetzt durch Seelsorge auf ihrem „Schwätzbänkle“, Schulgottesdienste und vieles mehr.

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Schuldekan i.R. Hans Jörg Dieter überreicht der scheidenden Pfarrerin ein persönliches Geschenk.

Kirchengemeinde

Der Kindergarten „Arche Noah“ trug ein Video bei, in dem sich alle Kinder rührend von „Frau Hofius“ verabschiedeten. Mitarbeiter und Kinder, die selbst in die Kirche gekommen waren, überreichten ihr Blumen und versetzten mit dem Lied „Einfach spitze, dass Du da warst“ alle Anwesenden in Bewegung.

Den Ständerling im Gemeindehaus eröffnete der Musikverein. Vertreter aus Kirche und Gemeinde, von Grundschule, Vereinen und Institutionen kamen zu Wort und überreichten Erinnerungsgeschenke. Die Feuerwehr lud Christina Jeremias-Hofius zur Fahrzeugweihe ein, die Grundschulleitung plant einen Mitarbeiterausflug nach Bad Boll. Auch andere Redner hofften auf ein Wiedersehen.