Im Gespräch mit der Landespolitik: Das macht Oberndorf zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort

Die Erste Beigeordnete der Stadt Oberndorf, Dilek Akdeniz (von links), und Bürgermeister Matthias Winter tauschen sich mit Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, dem CDU-Landtagsabgeordnetem Stefan Teufel und Philipp Hilsenbek von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus.
HezelAuch die Landespolitik blickt auf Oberndorf: In einem Austausch mit Bürgermeister Matthias Winter, Philipp Hilsenbek (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), dem CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Teufel und Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, wurden insbesondere die Themen Infrastruktur und Innovation diskutiert.
Sie gelten als Schlüsselfaktoren für die künftige Entwicklung der Region. Ein zentrales Thema dabei ist die Fachkräftesicherung. Viele Betriebe in Oberndorf setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und Berufsschulen, auf duale Ausbildung und auf innovative Weiterbildungsmodelle, heißt es in einer Pressemitteilung. „Gerade im ländlichen Raum müssen wir alles daransetzen, junge Menschen für unsere Betriebe zu gewinnen und ihnen attraktive Perspektiven vor Ort zu bieten“, betonte Teufel.
Tradition und moderne Industrie
Oberndorf am Neckar sei einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Stadt verbinde auf besondere Weise Tradition mit moderner Industrie.
Neben namhaften Großunternehmen prägten zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe das wirtschaftliche Leben vor Ort – sie seien das Rückgrat für Arbeitsplätze, Innovation und regionale Stabilität, hieß es.
Ein entscheidender Standortvorteil Oberndorfs sei die gute Verkehrsanbindung: Die direkte Nähe zur A81 mache die Stadt sowohl für Unternehmen als auch für Pendler attraktiv. „Wer hier produziert, ist schnell in den Metropolregionen, gleichzeitig bietet Oberndorf hohe Lebensqualität“, so Teufel.
Darüber hinaus setze die Stadt gemeinsam mit Land und Region auf eine aktive Wirtschaftsförderung. Fördermittel wie die jüngst bereitgestellten 66 000 Euro aus der Sportstättenförderung für die Neckarhalle seien ein Beispiel dafür, wie Politik und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, heißt es in der Mitteilung.
Digitalisierung wird immer wichtiger
Immer wichtiger werde zudem die Digitalisierung. Der Glasfaserausbau in der Region schaffe die Grundlage für eine moderne Infrastruktur, die Unternehmen im Wettbewerb stärkt. Industrie 4.0, Smart Production und digitale Geschäftsmodelle bieten gerade mittelständischen Betrieben enorme Chancen. „Wenn wir den digitalen Wandel entschlossen nutzen, sichern wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern eröffnen neue Wachstumsperspektiven für Oberndorf und die ganze Region“, erklärte Teufel.
„Mir ist wichtig, dass Oberndorf auch künftig ein attraktiver Standort für Unternehmen und Beschäftigte bleibt“, fasst Stefan Teufel zusammen. „Unsere Region lebt vom starken Mittelstand, von Innovation, von einer guten Infrastruktur – und von einer Wirtschaftspolitik, die Betriebe gezielt unterstützt. Dafür setze ich mich auch weiterhin mit Nachdruck ein.“