Freibad in Oberndorf
: Eröffnung, Eintritt, Aktionen – alles zur aktuellen Badesaison

Das Oberndorfer Freibad eröffnet später als sonst. Ursache sind einige Baumaßnahmen. Um welche es sich handelt, ob der Eintrittspreis erhöht werden muss und ob Personalmangel auch in Oberndorf eine Rolle spielt, erfahren Sie hier.
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(red/pm)
Oberndorf
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In vollem Gange befinden sich die Arbeiten in Vorfeld der Eröffnung des Oberndorfer Freibads. Davon überzeugten sich Christoph Rümenapp (vorne) und Lothar Kopf (Mitte) auf dem Rundgang mit Betriebsleiter Danny Voigt.

Stadt Oberndorf

Die Temperaturen steigen langsam wieder, der Sommer kündigt sich an – und damit auch die Freibadsaison.

Unter der Führung von Betriebsleiter und Schwimmmeister Danny Voigt konnten sich der Erste Beigeordnete Lothar Kopf und der Amtsleiter für Bildung und Sport, Christoph Rümenapp, im Oberndorfer Freibad ein Bild von den laufenden Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten machen.

Eröffnung am 12. Mai

Die Weichen für die Eröffnung am Sonntag, 12. Mai, sind damit gestellt. Bei freiem Eintritt kann man sich dann ab 8 Uhr in das Schwimm- und Badevergnügen stürzen.

In den vergangenen Jahren flossen Investitionen in den neuen Kleinkinderbereich. Die variable Wassertiefe lässt von der spielerischen Wassergewöhnung über erste Schwimmversuche bis zum selbstständigen Schwimmen alles zu. Das werde von den Eltern sehr geschätzt, hieß es.

210 000 Euro in die Technik investiert

Nun war die Technik an der Reihe, in die man 210 000 Euro investiert hat. Bereits im Herbst wurden alle Klappen und pneumatischen Antriebe getauscht und so optimiert, dass die gesamte Technik nun auf dem neuesten Stand ist.

Herzstück des Ganzen ist nun ein Technikcomputer, der alle Abläufe überwacht, optimal steuert und so für einen möglichst störungsfrei ablaufenden Badebetrieb sorgt.

Bedingt durch den einwöchigen Probelauf, der der Inbetriebnahme der neuen Steuerungstechnik vorgeschaltet werden muss, kann die Freibadsaison erst am 12. Mai starten – also eine Woche später als gewohnt.

Eintrittspreise und Wassertemperatur konstant

Im Gegensatz zu anderen Bädern werde man in Oberndorf trotz gestiegener Energiekosten die Eintrittspreise halten und ebenso die Wassertemperatur bei 24 Grad teilt die Stadt mit.

Während man sich vielerorts zudem mit Schließungen beziehungsweise eingeschränkten Öffnungszeiten infolge Personalmangels befassen müsse, habe man sich in Oberndorf rechtzeitig über Vertragsverlängerungen abgesichert.

Alles in einer Hand

Ebenso spiele in die Karten, dass Badbetrieb, Kasse, Kiosk und Reinigung in einer Hand seien. So sorgen sich drei Schwimmmeister im Team der rund 16 bis 20 Mitarbeiter um das Wohl der Badegäste, aber auch derjenigen, die einfach kurz reinschauen, um sich bei Kaffee, Kuchen, Snacks und mehr eine kleine Auszeit zu gönnen. Das bestehende Angebot soll sukzessive erweitert werden.

Gut etabliert haben sich laut Stadt folgende Angebote: längere Öffnungszeiten (auch spontan), Vollmondschwimmen mit Grillparty, Spielenachmittage im Rahmen des Ferienprogramms, Schnuppertauchen, Wettrutschen, Parcours für Kids, Schwimmkurse (Anmeldung beim Schwimmmeister), Aqua Zumba und die Feier von Kindergeburtstagen mit Anmeldung (Hilfe bei der Organisation und Bereitstellung der benötigten Utensilien).

2023: 70 000 Besucher

Im vergangenen Jahr haben rund 70.000 Besucher den Weg ins Oberndorfer Familienbad gefunden. Und alle kommen sie laut Stadtverwaltung auf ihre Kosten: die Frühschwimmer, die am Morgen parat stehen, die Sport-, Ausdauer - und Trainingsschwimmer, die ihre Bahnen ziehen, die Freizeit-Schwimmer und die Kinder – vom Baby bis zum Schulkind. Schulen seien zum Schwimmunterricht willkommen.

Längere Öffnungszeiten

In Oberndorf sehe man sich sehr gut aufgestellt und könne die Öffnungszeiten nicht nur beibehalten, sondern noch verlängern.

Dass immer mehr Bäder kein Personal mehr generieren können, schreibt Betriebsleiter Danny Voigt – neben der Last der Verantwortung und den nicht gerade familienfreundlichen Arbeitszeiten – dem gesamtgesellschaftlichen Phänomen zu, dass der zwischenmenschliche Umgang rauer geworden ist, was die Arbeit eines Schwimmmeisters zusätzlich tangiert.

Da zeigten sich Lothar Kopf und Christoph Rümenapp doch sehr zufrieden, dass es in Oberndorf rund läuft.

Gesamtkonzept nötig

Der scheidende Erste Beigeordnete, Lothar Kopf, wies auf Nachfrage darauf hin, dass es die Aufgabe der nächsten Jahre sein werde, ein neues Gesamtkonzept zu erstellen. Denn obwohl immer Gelder in die Attraktivität des Freibades geflossen seien, müsse man eine generelle Sanierung ins Auge fassen.

Jetzt aber heißt es bald erst einmal: „Eintauchen in ein buntes Sommervergnügen im Oberndorfer Freibad.“

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