Feuerwehr in Oberndorf: Grundstein für weitere Qualifizierung ist gelegt

17 Anwärter aus Dietingen, Dornhan, Epfendorf und Oberndorf schlossen ihre Grundausbildung jetzt in Oberndorf ab.
Suhr- In Oberndorf schlossen 17 Anwärter aus vier Gemeinden die Grundausbildung ab.
- Die Kooperation der Stützpunkte Oberndorf, Dornhan und Dietingen bewährte sich erneut.
- Nach 18 Terminen mit über 80 Stunden gab es Anfang Juli eine stationsbasierte Prüfung.
- Eine Empfehlung der Prüfer ermöglicht eine frühe Zulassung zum Einsatzdienst – Entscheidung beim Kommando.
- Danach folgten vier weitere Termine mit 20 Stunden, nun folgt die zweijährige Phase bis zum Truppführer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Insgesamt 17 Anwärter aus Dietingen, Dornhan, Epfendorf und Oberndorf absolvierten vom 24. Februar bis Ende Juli erfolgreich die Grundausbildung am erweiterten Ausbildungsstützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf.
Die seit etlichen Jahren bestehende Kooperation zwischen den Ausbildungsstützpunkten Oberndorf, Dornhan und Dietingen habe sich dabei erneut bewährt und werde damit auch den steigenden Anforderungen im Feuerwehreinsatz, denen die angehenden Floriansjünger begegnen werden, gerecht, berichtet Oberndorfs Stadtbrandmeister Manuel Suhr. Die insgesamt 20 Ausbilder aus Oberndorf, Dietingen und Dornhan unter ihrer Lehrgangsleiterin Christin Iseler wurden dabei wieder durch viele Kameraden aus den genannten Wehren unterstützt und sorgten mit für einen reibungslosen Lehrgangsbetrieb.

Vielfältig sind die Aufgaben, die bei der Feuerwehr-Grundausbildung zu bewältigen sind.
SuhrDas seit Jahren bewährte und verbesserte Grundausbildungsmodell sieht zunächst eine Ausbildung in den Grundtätigkeiten der Feuerwehrarbeit vor – dem so genannten Grundmodul. Nach Absolvieren von insgesamt 18 Lehrgangsterminen mit insgesamt mehr als 80 Unterrichtsstunden, bei denen neben einer Funk- und einer Erste-Hilfe-Ausbildung sowie Theorieeinheiten der Schwerpunkt vorrangig auf die Praxis gelegt wird, fand bereits am Anfang Juli eine stationsbasierte Prüfung statt, in der das Erlernte in mehreren theoretischen und praktischen Teilen abgeprüft wurde.
Nach dieser erfolgreich abgelegten Basisprüfung hatten die Feuerwehrneulinge die Möglichkeit, im begrenzten Rahmen für den Einsatzdienst zugelassen zu werden. Voraussetzung dafür ist eine gesamtheitliche Empfehlung der Prüfer an den jeweiligen Kommandanten, dem die abschließende Entscheidung obliegt.
Durch diese gestraffte Ausbildung wird den Anwärtern die Möglichkeit geboten, frühzeitig am aktiven Einsatzdienst teilzuhaben und dadurch die Motivation für die Vertiefungen im Rahmen der weiteren Grundausbildung hochzuhalten, die für diesen Lehrgang bereits zwei Wochen später begann.
Nach insgesamt vier weiteren Terminen mit insgesamt 20 Unterrichtsstunden konnte alle Lehrgangsteilnehmer die Modulausbildung erfolgreich abschließen, sodass diese nun über die kommenden zwei Jahre hinweg in den Einsatzabteilungen auf die nächste Stufe, die Ausbildung zum Truppführer, hinarbeiten können.
