Erstes Hoffest in Holzhausen: Paula und Jakob geben Einblick – was hinter der Landwirtschaft steckt

Paula Altner und Jakob Schon werden ihr erstes Hoffest auf dem Hof Rosenfeld feiern.
Jakob Schon- Erstes Hoffest auf dem Hof Rosenfeld in Holzhausen, am Samstag, 3., und Sonntag, 4. Oktober.
- Paula Altner und Jakob Schon öffnen den Betrieb und stärken die Direktvermarktung.
- Trockenheit erschwert Futter, Ernten und Erträge – einige Stände sagen wegen Ausfällen ab.
- Besucher erleben Stall, Tiere, Hofschlachtung, Verarbeitung und einen Streichelzoo.
- Programm mit Kürbisausstellung, Landmaschinen, Floristik, Marktständen und Musik von 11 bis 20 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir möchten die Direktvermarktung und die Zusammenarbeit der Landwirte aus der Region stärken“, sagt Jakob Schon und beschreibt damit die Kernidee des Hoffestes. Gemeinsam mit Paula Altner lädt er am Samstag, 3., und Sonntag, 4. Oktober, zum ersten Hoffest auf dem Hof Rosenfeld in Holzhausen ein.
Hintergrund der Veranstaltung ist auch das wachsende öffentliche Interesse am Hof. Durch Auftritte bei „Lecker aufs Land“ und der „Landesschau“ sowie durch die Präsenz in den sozialen Medien sind die beiden über die Region hinaus bekannt geworden. Immer wieder hätten Menschen gefragt, ob sie den Hof einmal besichtigen könnten. Mit dem Hoffest soll nun die Möglichkeit geschaffen werden, den Betrieb kennenzulernen.
Besonders schwieriges Jahr
Die diesjährige Trockenheit stellt die Landwirte in der Region vor besonders große Herausforderungen. Die Folgen zeigen sich bei Futter, Ernten und Erträgen. Mehrere Direktvermarkter, die gerne mit einem Stand beim Hoffest dabei gewesen wären, hätten aufgrund der schlechten Ernte gar nicht die Möglichkeit dazu gehabt, berichtet Schon.
Gerade deshalb soll das Hoffest auch darauf aufmerksam machen, wie viel Arbeit, Zeit und Aufwand hinter einem landwirtschaftlichen Betrieb und letztlich hinter den Lebensmitteln auf dem Teller stecken.
Mit einem regionalen Markt möchten die beiden Direktvermarkter aus der Umgebung zusammenbringen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Produkte anzubieten und neue Kontakte zu knüpfen. „Wir Landwirte sollten nicht gegeneinander arbeiten, sondern voneinander profitieren. Das kann durch ein gemeinsames Auftreten möglich sein“, betont Schon.
Landwirtschaft hautnah erleben
Beim Hoffest soll Landwirtschaft möglichst transparent erlebbar werden. Die Besucher können den Stall und die Tiere besichtigen und erhalten Einblicke in die Hofschlachtung und die Verarbeitung der eigenen Produkte.
Auch die Tierhaltung soll dabei thematisiert werden. Schon plant, den Stall noch vor dem Hoffest umzubauen, um die Tiere künftig auf Stroh halten zu können. Für ihn bietet diese Haltungsform nicht nur Vorteile für die Tiere, sondern passt auch zum Gedanken der Kreislaufwirtschaft. Der anfallende Festmist könne wieder als Dünger auf den Feldern eingesetzt werden, erklärt er.

Auch für jüngere Besucher gibt es etwas zu entdecken: Der Streichelzoo wird am Hoffest für alle geöffnet sein.
Raphael SickingerAußerdem soll das Hoffest dafür sensibilisieren, dass eine funktionierende Landwirtschaft keine Selbstverständlichkeit ist. Besonders der Erntedankgottesdienst auf dem Hof greift diesen Gedanken auf.
Buntes Programm
Neben den landwirtschaftlichen Einblicken sind unter anderem eine große Kürbisausstellung mit Verkauf geplant, eine Landwirtschaftsmaschinenausstellung, einen Streichelzoo, herbstliche Floristik, regionale Marktstände und musikalische Begleitung durch das Akkordeonorchester Holzhausen.
Die Vorbereitungen laufen derzeit noch auf Hochtouren. Am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, jeweils von 11 bis 20 Uhr, sind alle Interessierten auf dem Hof Rosenfeld willkommen.

