Comedy in Trichtingen: Schwäbisches Quartett sorgt für Lachtränen

Das schwäbische Quartett performt ihr „Feierabend-Comedy“ in der Trichtinger Festhalle.
Wagner- Schwäbisches Comedy-Quartett füllt die Trichtinger Festhalle – drei Stunden Programm.
- „Hillu’s Herzdropfa“, Markus Zipperle und Elsbeth Gscheidle sorgen für Lachtränen.
- Sketche von Mundartkurs bis „Scheißhäusle“-Explosion, dazu schwäbische Songs in der Pause.
- Zipperle erinnert an frühes Fernsehen: Werbespots, Mainzelmännchen, Äffle und Pferdle.
- Finale mit Maultaschenlied, davor Hefeweizen auf Ex – lang anhaltender Beifall.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einen absoluten Volltreffer landete der Trichtinger Verein Liebe zum Dorf – Bürger für Trichtingen am Mittwochabend mit der Veranstaltung „Feierabend-Comedy“ in der Trichtinger Festhalle.
Bereits zwei Stunden vor Programmbeginn strömten die Menschen in die Halle, um „Hillu’s Herzdropfa“, Markus Zipperle und Elsbeth Gscheidle von den besten Plätzen aus erleben und genießen zu dürfen. Das schwäbische Quartett ist Garant für Schwäbische Comedy vom Feinsten, und Andres Schäuble sprach dem bestens aufgelegten Publikum aus dem Herzen, als er die Künstler mit: „Mir freiad ons sakrisch auf euch“ begrüßte.
Hiltrud Stoll eröffnete das Mundartfeuerwerk mit einem schwäbischen Mundartsprachkurs und Internas aus ihrer Jugend und dem Leben in ihrem Heimatort Justingen auf der Schwäbischen Alb zum Besten gab. Sie verriet, dass sie ihren Maddeis nur wegen seines roten Massey-Ferguson-Bulldogs zum Ehemann gekürt hatte, und auch die Geschichte von ihrem Fahrradsturz, den sie arg lädiert überstanden hatte, animierte das Publikum zu Lachtränen. Elsbeth Gscheidle suchte im Publikum verzweifelt den Besteller einer Portion „Saurer Käs“ und begeisterte mit Geschichten, die sie als Bedienung erlebt hatte.
Auch musikalisch begeisternd
Markus Zipperle blickte zurück auf seinen Freund Jan Solo, seine Zeit in Stuttgart und verschwieg auch nicht seine Teilnahme am Kuckucksspiel in einem Pariser Etablissement. Mit einem Song von Schwabenrocker Hank Häberle bewies das schwäbische Comedy-Quartett seine Sangkünste und entließ die Zuschauer mit „I will hoim ens Schwobaland“ die Pause.
Auch im zweiten Teil wurden die Lachmuskeln des Publikums heftig strapaziert. Die Geschichte, in der Maddeis das „Scheißhäusle“ hinterm Haus sprengte, geriet fast zum Thriller, und die Therapien von Chefarzt Maddeis und Schwester Hiltrude ließen doch heftige Zweifel an der Humanmedizin aufkommen. Medizinische Versorgung dagegen braucht Elsbeth Gscheidle nicht, sie geht walken, ernährt sich gesund und genießt den Anblick muskelgestählter Männer im Fitnessclub.
Reise in die Vergangenheit
Eine Reise zurück in die Anfänge des Fernsehens machte Markus Zipperle mit den Besuchern. Textsicher sangen und sprachen sie Werbespots mit ihm, und auch die Mainzelmännchen, Äffle und Pferdle kamen zu Ehren. Apropos Äffle und Pferdle: Seit über zehn Jahren ist Markus Zipperle die Stimme der beiden Publikumslieblinge, und so präsentierte er selbstverständlich einen Querschnitt der witzigsten Sprüche der Kultfiguren, wobei auch der Hafer- und Bananenblues im Originalton nicht fehlen durfte.
Das Publikum kam an diesem Abend nicht zur Ruhe. Jeder Sketch, jeder Witz und jede Pointe passten, und die vier Comedians auf der Bühne verstanden es hervorragend, ihre Zuhörer drei Stunden lang blendend zu unterhalten, zu einer Lachsalve nach der andern zu nötigen und dafür mit langan haltendem Beifall überschüttet zu werden. Zum Ende der Veranstaltung stärkte sich Elsbeth Gscheidle noch mit einem Hefeweizen auf Ex, bevor sich das Quartett mit dem Maultaschenlied, bei dem das Publikum gerne einstimmte, aus Trichtingen verabschiedete.

