Bürgerbeteiligung in Sulz
: Beim Wahlkreistag kommen Bürger und Politik in Austausch

Vertrauen in Zeiten wachsender Unsicherheit. Das ist das Ziel des Wahlkreistags. Dieser findet mit 730 gelosten Bürgern am 18. Oktober in Holzhausen statt.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Vorbereitungen laufen schon: Lydia Reutter (von links), Jessica Reich und Sabrina Glöckler.

Stadt Sulz

Ein besonderes Beteiligungsformat wird am Samstag, 18. Oktober, in Sulz-Holzhausen angeboten: Es ist der so genannte „Wahlkreistag“, bei dem Bürger und Politik im Gespräch sind.

Die Stadt Sulz lädt gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Lebendige Demokratie Sulz“ und der Allianz für Beteiligung zufällig geloste Bürger ein, um mit Mandatsträgern aus Landtag und Kommunalpolitik über zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ins Gespräch zu kommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Diskussion politischer Forderungen, sondern ein Dialog auf Augenhöhe: Es geht um Zuhören, Perspektivwechsel und Vertrauen – gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit.

730 geloste Bürger

Die zentrale Fragestellung dabei wird sein: „Wie fühlt sich der gesellschaftliche und soziale Zusammenhalt in der Gesamtstadt Sulz für Sie gerade an – und wo sehen Sie Chancen oder Herausforderungen im Alltag?“

Arbeit in Kleingruppen und an Thementischen

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich. 730 zufällig geloste Bürger aus allen Ortsteilen erhalten diese Tage eine persönliche Einladung von Bürgermeister Jens Keucher.

Kinderbetreuung und Moderation

Der Tag beginnt um 10 Uhr in der Panoramahalle Sulz-Holzhausen. Neben moderierten Kleingruppen und Thementischen gibt es Raum für persönliche Begegnungen zwischen Bürgern und Politikern. Die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr.

Für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Kinder- und Seniorenbetreuung wird auf Anfrage organisiert. Vorbereitet und moderiert wird der Wahlkreistag von Anni Schlumberger (Allianz für Beteiligung) und Hans-Ulrich Händel (Dornhan) im Auftrag der Stadt.

Sulz ist eine Pilotstadt

Die Initiatoren betonen: „Demokratie lebt vom Dialog. Der Wahlkreistag ist eine Einladung an die Bürgerschaft, sich aktiv und direkt einzubringen – ohne Hürden, ohne Parteipositionen, aber mit offenem Ohr und echtem Interesse.“

Das Projekt „Wahlkreistage! Bürger und Politik im Gespräch“ wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert und von der Allianz für Beteiligung durchgeführt.

Die Stadt Sulz ist Pilotstadt des Projektes in Baden-Württemberg, das in neun weiteren Kommunen durchgeführt werden soll.

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