Backhausfest in Wittershausen: Ofenfrische Leckerei und Blasmusik für die Stimmung

Groß und Klein treffen sich beim Backhausfest mit Freunden und Bekannten in der Sigelstraße.
Fahrland- Backhausfest in Wittershausen: volle Zelte, Bierbrunnen und beliebte Spielstraße für Kinder.
- Zwiebelkuchen, „Salzberda“ und Sonntagsbraten mit Holzofenbrot waren komplett ausverkauft.
- Neu war eine Teigknetmaschine – finanziert auch über das Mikroförderprogramm der DSEE.
- Vier Blaskapellen und eine Partyband sorgten für Stimmung, später verlagerte sich das Feiern in die Bar.
- Premiere für Dirigent Klaus Endreß: Der MV Wittershausen beendete das Fest mit viel Applaus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Frisch aus dem Holzbackofen und traditionell hausgemacht schmecken Zwiebelkuchen und „Salzberda“ am besten. Dies genossen die zahlreichen Besucher beim Backhausfest des Musikvereins „Lyra“ Wittershausen ebenso wie das weitere Getränke- und Speisenangebot, die musikalische Unterhaltung und die Geselligkeit.
Das Festzelt war besonders zu den Hauptessenszeiten gut gefüllt. Bei herrlichem Wetter waren auch der Bierbrunnen im Außenbereich sowie am Sonntag die Spielstraße für Kinder äußerst beliebt. Unterm Strich zeigten sich Patrick Dieringer und Thomas Heizmann vom Vorstand mit dem friedlichen Festverlauf, den fleißigen Helfern, dem Umsatz und der Besucherresonanz trotz einiger Parallelveranstaltungen im Umkreis recht zufrieden.
Zwiebelkuchen, „Salzberda“ und der Sonntagsbraten mit Kartoffelsalat und Holzofenbrot wurden restlos verzehrt. Die Vereinsjugend betreute das Glücksrad und verkaufte an der Kaffeebar ofenfrische süße „Berda“ mit Schmand und Früchten. Die Jüngsten übernahmen eifrig den Transport der Backbleche von der Teigwerkstatt zum Backhaus.
Erstmals seit 46 Jahren mussten die Hefeteigmassen nicht mehr von Hand geknetet werden. Der Verein hat in eine leistungsfähige Teigknetmaschine investiert und freut sich über eine Finanzspritze aus dem Mikroförderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Zwar mussten sich die Backteams erst auf die veränderten Teigeigenschaften einstellen, doch auch diese Herausforderung wurde erfolgreich gemeistert.
Musikkapellen bieten ein buntes Programm
Vier Blasmusikkapellen, eine Partyband sowie der Gastgeber sorgten für Stimmung. Der Musikverein „Harmonie“ Tennenbronn – aus dem laut Moderator Thomas Wälde „schönsten Stadtteil von Schramberg“ – eröffnete das Programm am Samstag. Unter der Leitung von Thomas Wössner boten die Musiker einen bunten Melodienstrauß aus „Bollenhut-Polka“, traditioneller Blasmusik und Kulthits der 1980er-Jahre. Sie huldigten internationalen Stars wie „Coldplay“ und Robbie Williams und hatten „Auf der Vogelwiese“ die Lacher beim humorvollen Triangel-Solo auf ihrer Seite. Die Partyband „Schwarzwald Buam“ mit Sängerin Katrin setzte den Abend mit zünftiger Musik, Schlagern und Stimmungshits fort. Mit fortschreitendem Abend verlagerte sich das Geschehen in die Bar bis zum frühen Morgen.
Backhausfest-Premiere für Dirigent Klaus Endreß
Am Sonntag ernteten die Musikkapellen, die weit mehr als Marsch und Polka zu bieten hatten, viel Applaus für ein Programm mit charmanten Akzenten. Den Frühschoppen bestritt der MV Sigmarswangen mit seinem Dirigenten Jochen Stübenrath. Der MV Thanheim und Dirigent Thomas Uttenweiler hatten „Bon Jovi“, Michael Jackson und „ABBA“ auf der Liste. Der MV Dettingen wurde von Hans und Patrick Burt dirigiert, verfügte über einen Solisten mit Alphorn und setzte auf Überraschungseffekte mit Bollenhüten, Seifenblasen und Musikern, die ihr Solo selbst auf dem Biertisch stehend mit umgedrehten Baritonen beherrschten.
Zum Abschluss brannte Klaus Endreß, der zum 1. Juli den Taktstock übernommen hatte, mit dem Musikverein Wittershausen ein Feuerwerk der guten Laune ab. Die Strapazen ihrer Arbeitsdienste ließen sich die Aktiven nicht anmerken. Sie begeisterten die licht gewordenen Reihen beim Dämmerschoppen mit Instrumentalstücken, einem Udo-Jürgens-Medley mit Solo-Gesang und dem zauberhaften Duett „Something Stupid“. Während die Holzbläser allmählich die Bühne verließen, vollendeten Blechbläser und Schlagzeuger mit Elan die letzten Zugaben.










































