Antrittsbesuch in Sulz am Neckar
: Rottweiler Landrat Christoph Keckeisen lernt die Flächenstadt kennen

Seit mehr als 100 Tagen ist Christoph Keckeisen inzwischen im Amt. Nach und nach besucht er „seinen Landkreis“. Nun stand Sulz auf dem Programm.
Von
red
Sulz am Neckar
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Besuch im Kloster Kirchberg (von links): Andreas Teufel (kaufmännischer Leiter des Klosters Kirchberg), Landrat Christoph Keckeisen, Frank Lilie (geistlicher Leiter des Klosters Kirchberg) und der Sulzer Bürgermeister Jens Keucher.

Besuch im Kloster Kirchberg (von links): Andreas Teufel (kaufmännischer Leiter des Klosters Kirchberg), Landrat Christoph Keckeisen, Frank Lilie (geistlicher Leiter des Klosters Kirchberg) und der Sulzer Bürgermeister Jens Keucher.

Stadt Sulz
  • Rottweils Landrat Christoph Keckeisen besuchte Sulz am Neckar und lernte die Flächenstadt kennen.
  • Mit Bürgermeister Jens Keucher führte eine viereinhalbstündige Rundfahrt durch Stadt und Teilorte.
  • Themen waren Innenstadtverkehr, der „InPark A81“ mit neuem Kreisel und der Wunsch nach einem Hotel.
  • Stationen: Kloster Kirchberg, Umgehungsstraße, Blick vom Stockenberg und moderner Büffelhof.
  • Abschluss am Aussichtsturm Dürrenmettstetten – die Runde zeigte Wirtschaft, Kultur und Engagement.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Von der Innenstadt über den „InPark A81“ und das Kloster Kirchberg bis hinauf nach Dürrenmettstetten: Bei seinem Antrittsbesuch in Sulz am Neckar erhielt der gar nicht mehr so ganz neue Rottweiler Landrat Christoph Keckeisen einen vielfältigen Eindruck von der Flächenstadt. Bürgermeister Jens Keucher nahm sich gemeinsam mit dem Landrat viereinhalb Stunden Zeit für eine Rundfahrt durch das Stadtgebiet. Bei schönstem Spätsommerwetter startete der Besuch hinter dem Sulzer Rathaus, heißt es in einer Pressemitteilung. „Uns war wichtig, unserem neuen Landrat nicht nur das Rathaus und die Kernstadt zu zeigen, sondern die große Vielfalt von Sulz erlebbar zu machen – von aktuellen Fragen der Stadtentwicklung und dem ‚InPark A81‘ über Kultur und Tourismus bis hin zu moderner Landwirtschaft und dem starken Engagement in unseren Stadtteilen“, so Keucher.

Erste Station war die Untere Hauptstraße. Dort erläuterte der Bürgermeister die Überlegungen zur künftigen Verkehrssituation. Ein Verkehrsversuch soll zeigen, wie sich durch Verkehrsberuhigung und eine veränderte Gestaltung die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Innenstadt weiter verbessern lasse.

Hotel steht weiter auf der Wunschliste

Weiter führte die Fahrt zum neuen Kreisverkehr auf Kastell und ins Gewerbegebiet „InPark A81“. Der Kreisverkehr erschließe den derzeit in Entwicklung befindlichen Bauabschnitt C und verbessere laut Mitteilung zugleich die Voraussetzungen für den öffentlichen Nahverkehr: Künftig sollen Busse das Gewerbegebiet durchfahren und dort neue Haltestellen bedienen können. Auch der mögliche Standort eines Hotels war Thema. Ein Hotel mit gastronomischem Angebot bleibe ein Wunsch des Zweckverbands und zahlreicher ansässiger Unternehmen im „InPark A81“.

Über die Ortsumfahrung ging es in Richtung Fischingen. Die Umgehungsstraße habe die Sulzer Innenstadt seit vielen Jahren insbesondere vom Schwerlast- und Durchgangsverkehr entlastet. Die weitere Route über Fischingen, Mühlheim und Renfrizhausen habe zugleich die Ausdehnung und die landschaftliche Vielfalt der rund 88 Quadratkilometer großen Flächenstadt deutlich gemacht, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Auf dem Kirchberg stand eine Besichtigung des Berneuchener Hauses Kloster Kirchberg auf dem Programm. Die ehemalige Klosteranlage ist heute ein überregional bekannter Ort für Tagungen, Seminare, Workshops, geistliches Leben und Erholung und zugleich einer der wichtigsten Übernachtungsbetriebe auf Sulzer Gemarkung. Landrat Keckeisen sei von der weitläufigen historischen Anlage und ihrer heutigen Nutzung beeindruckt gewesen.

Die Rückfahrt führte über Holzhausen und die Steige zum Stockenberg. Von dort bot sich bei dem klaren Spätsommerwetter ein weiter Blick über die Kernstadt und das Neckartal. Anschließend ging es über Hopfau hinauf nach Dürrenmettstetten. Dort gewährte der Büffelhof Steinwand einen kurzen Einblick in moderne Landwirtschaft. Der Familienbetrieb hält Wasserbüffel und verarbeitet deren Milch unter anderem in der eigenen Hofkäserei. Besonderes Interesse fand der Melkroboter: Die automatisierte Technik verdeutliche anschaulich, welche Rolle Digitalisierung inzwischen auch in landwirtschaftlichen Betrieben spiele.

Viereinhalb Stunden gemeinsam unterwegs

Den Abschluss des rund viereinhalbstündigen Antrittsbesuchs bildete ein zünftiges Vesper am Aussichtsturm Dürrenmettstetten. Der 24 Meter hohe Turm bringt Besucher bis auf 700 Meter über dem Meeresspiegel und eröffnet bei guter Sicht weite Ausblicke über Schwarzwald und Schwäbische Alb. Die benachbarte Wanderhütte, die mit Unterstützung des europäischen Förderprogramms LEADER entstanden ist, stehe zugleich für das große ehrenamtliche Engagement in den Sulzer Stadtteilen.

Die Rundfahrt habe einen breiten Querschnitt durch Sulz am Neckar gezeigt – von Innenstadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr über Kultur und Tourismus bis hin zu Landwirtschaft, Landschaft und bürgerschaftlichem Engagement -  schließt die Mitteilung.