Albeck-Gymnasium Sulz: Aktiver Umweltschutz in Sulzer Schule

Andreas Deuschle, Staatssekretär am Kultusministerium (von links)), Milena Schäfenacker, Janna Huber, Lotte Müller und Frank Lorho, Referatsleiter am Umweltministerium: Am Sulzer Albeck-Gymnasium haben sich drei Schülerinnen zu Umweltmentorinnen qualifiziert.
Wößner/AGS- Drei Neuntklässlerinnen aus Sulz wurden in Stuttgart als Umweltmentorinnen ausgezeichnet.
- Sie absolvierten das Programm der Jugendstiftung Baden-Württemberg mit zwei Ausbildungsbausteinen.
- Inhalte: menschengemachter Klimawandel, CO₂-Fußabdruck und erneuerbare Energien – mit Praxisphasen.
- Die drei entwickelten und leiteten Unterricht für Klassenstufe 5 zum Thema Klimawandel.
- Neu an der Schule: Klassenenergiemanager achten auf Stromsparen und richtiges Lüften im Alltag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Drei Schülerinnen des Albeck-Gymnasiums haben erfolgreich am Umweltmentorenprogramm der Jugendstiftung Baden-Württemberg teilgenommen. Milena Schäfenacker, Janna Huber und Lotte Müller, die derzeit alle die Klassenstufe 9 besuchen, erhielten kürzlich bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Innenministerium in Stuttgart ihre Quali-Pässe.
Das Umweltmentorenprogramm bietet Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz auseinanderzusetzen und gleichzeitig Kompetenzen zu erwerben, um als Multiplikatoren innerhalb ihrer Schule tätig zu werden.
Umwelt-Unterricht
Begleitet wurden sie das gesamte Ausbildungsjahr über von Studiendirektor Alexander Wößner. Ein erster mehrtägiger Ausbildungsabschnitt fand bereits im November in einer Jugendherberge in Tübingen statt.
Im ersten Ausbildungsbaustein beschäftigten sich die Schülerinnen mit dem menschengemachten Klimawandel und dem persönlichen CO₂-Fußabdruck. Dabei ging es auch darum, wie Klimaschutz im eigenen Alltag und an der Schule konkret umgesetzt werden kann.
Im zweiten Ausbildungsbaustein standen erneuerbare Energiequellen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen setzten sich mit verschiedenen Formen erneuerbarer Energien auseinander, untersuchten deren Nutzungsmöglichkeiten und beschäftigten sich mit dem aktuellen Stand der Energiewende in Deutschland.
Auf die Ausbildungsphasen folgten jeweils Praxisphasen, in denen die Umweltmentorinnen ihr Wissen an der eigenen Schule einsetzen konnten. Eine dieser praktischen Aufgaben bestand darin, ein eigenes Unterrichtsangebot zu entwickeln. Milena Schäfenacker, Janna Huber und Lotte Müller erarbeiteten selbstständig eine Unterrichtseinheit für Schüler der Klassenstufe 5 zum Thema Klimawandel und CO₂-Fußabdruck.
Energiemanager wählen
Die drei Umweltmentorinnen führten diese Unterrichtseinheit anschließend eigenständig durch. Damit übernahmen sie Verantwortung für die Vermittlung ihres Wissens und traten gegenüber jüngeren Schülern als Expertinnen für Klimaschutz auf.
Im Frühjahr 2026 folgte ein weiterer Ausbildungsabschnitt. Auch danach waren die Schülerinnen gefordert, konkrete Projekte an ihrer Schule umzusetzen. Besonders erfolgreich war dabei die Idee, sogenannte Klassenenergiemanager am Albeck-Gymnasium einzuführen.
Die Klassenenergiemanager werden von den einzelnen Klassen gewählt. Aus jeder Klasse übernehmen zwei Schüler diese Aufgabe. Sie sollen darauf achten, dass im Schulalltag möglichst bewusst und sparsam mit Energie umgegangen wird.
Zu ihren Aufgaben gehört, darauf zu achten, dass Licht ausgeschaltet wird, wenn es nicht benötigt wird, dass in der kalten Jahreszeit die Fenster nicht unnötig geöffnet bleiben und dass beim Lüften auf ein sinnvolles Vorgehen geachtet wird.
Ein solches System gab es am Albeck-Gymnasium zuvor noch nicht. Die Idee wurde von den drei Umweltmentorinnen entwickelt und an der Schule eingeführt. Damit ist aus der Ausbildung ein dauerhaftes Element des schulischen Alltags entstanden, das Schüler verschiedener Klassenstufen unmittelbar in den Klimaschutz einbindet.
