500 Euro gegen wertlose Scheine
: Autofahrer übergibt Bargeld an „Benzinbettler“ in Epfendorf

Ein 31-Jähriger wollte einem angeblich gestrandeten Autofahrer in Epfendorf helfen – und verlor dabei 500 Euro. Die Polizei warnt vor der Masche der sogenannten „Benzinbettler“.
Von
pz/jme
Epfendorf
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Während der Besitzer einer Mercedes B-Klasse sich im Nymphensee erfrischte, wurde sein Schlüssel geklaut und das Auto entwendet.

ARCHIV - ILLUSTRATION - Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet am 11.09.2014 in Frankfurt (Oder) (Brandenburg). Foto: Patrick Pleul/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Die Polizei warnt vor der Masche von sogenannten „Benzinbettler“. (Symbolfoto)

Patrick Pleul
  • Ein 31-Jähriger gab in Epfendorf 500 Euro an einen „Benzinbettler“ und erhielt wertlose Rubel.
  • Der Mann hob das Geld ab, nachdem er an einer Haltebucht in der Bösinger Straße angehalten hatte.
  • Die Polizei ermittelt und warnt vor der Masche der angeblich gestrandeten Autofahrer.
  • Empfehlung der Polizei: misstrauisch bleiben, nichts aushändigen und 110 bei Verdacht wählen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Dienstagabend hat ein Autofahrer Bargeld an sogenannte „Benzinbettler“
übergeben – die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dieser Betrugsmasche.

Laut Mitteilung der Polizei stand ein Mann gegen 20.45 Uhr mit seinem Auto an einer Haltebucht in der Bösinger Straße und hielt vorbeifahrende Autofahrer an. Ein 31-jähriger Mann stoppte daraufhin sein Fahrzeug und ließ sich auf ein Gespräch sowie ein Tauschgeschäft mit dem sogenannten „Benzinbettler“ ein.

Um dem Mann in seiner angeblichen Notsituation zu helfen, hob der Geschädigte letztlich 500 Euro Bargeld ab und tauschte den Geldbetrag gegen 3000 weißrussische Rubel. Erst im Nachhinein stellte er fest, dass die ausländischen Geldscheine wertlos waren.

Das rät die Polizei

Das Polizeirevier Oberndorf am Neckar hat die Ermittlungen zur Tat aufgenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die Masche der sogenannten „Benzinbettler“ hin.

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Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn eine Person am Straßenrand zum Anhalten auffordert. Laut Polizei sollten Autofahrer Abstand halten und die Situation stets kritisch einschätzen.

„Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und gehen Sie auch nicht auf die Aushändigung angeblicher Wertgegenstände als Pfand ein“, heißt es in der Mitteilung. Zudem sollte kein Bargeld, keine Wertgegenstände oder gar Bankkarten an Fremde übergeben werden.

Die Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen sollten der örtlichen Polizei beziehungsweise dem Polizei-Notruf 110 gemeldet werden.