Wander-Weltmeisterschaft: Wandern verbindet Menschen aus aller Welt

Manfred und Christl Schöttle vom Wanderverein Rotfelden halten vor den Feierlichkeiten die Deutschlandfahne in Händen
Manfred Schöttle- Rund 1.000 Wanderer trafen sich vom 9. bis 12. September in Hochfilzen.
- Christl und Manfred Schöttle vom Verein Rotfelden waren dabei und trugen die Deutschlandfahne.
- Täglich standen 5, 10 oder 20 km zur Wahl – für Ausdauernde sogar ein Marathon.
- Im Fokus stand das Miteinander: Sprachbarrieren verschwanden beim gemeinsamen Wandern.
- Rahmenprogramm: Biathlon-Stadionführung, Jubiläumsabend, „Seeleuchten“; Abschluss im Kulturhaus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund 1.000 Wanderbegeisterte aus zahlreichen Ländern trafen sich im Tiroler Hochfilzen, das sich vom 9. bis 12. September in einen Treffpunkt der globalen Wanderszene verwandelte. Für das Ehepaar Manfred und Christl Schöttle war es nicht die erste internationale Veranstaltung: Sie bereisten bereits die IVV-Volkssport-Olympiade 2017 in Koblenz, die IVV-Olympiade 2025 in Finnland und die Europiaden 2022 in Kehl und Straßburg sowie 2024 in Waidring. Dieses Mal stand mit der Wander-Weltmeisterschaft 2026 ein weiterer Höhepunkt ihrer „Wanderkarriere“ auf dem Programm.
Die Teilnehmer konnten täglich Strecken von fünf, zehn oder 20 Kilometern wählen – für besonders Ausdauernde gab es sogar einen Marathon. Die Routen führten durch abwechslungsreiche Landschaften rund um Hochfilzen, Fieberbrunn, St. Jakob und St. Ulrich und boten die Möglichkeit, die Region zu Fuß zu entdecken.
Sprachbarrieren wurden schnell überwunden
Für die Schöttles stand nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern die Begegnung mit Menschen aus aller Welt. Gerade das Kennenlernen von Wanderern unterschiedlicher Nationen und Generationen machte den besonderen Reiz der Weltmeisterschaft aus. Selbst Sprachbarrieren wurden beim gemeinsamen Wandern unter Gleichgesinnten schnell überwunden.
Auch abseits der Strecken gab es viel zu erleben: eine Führung durchs Biathlon-WM-Stadion, ein Jubiläumsabend sowie das „Seeleuchten“ am Pillersee sorgten für Abwechslung. Eröffnet und abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit Feiern im Kulturhaus Hochfilzen.
Nächstes Jahr geht es an den Klopeiner See in Kärnten
Nach dem offiziellen Abschluss der Weltmeisterschaft war das Wandern für viele noch nicht vorbei: Der Tiroler Wandertag in St. Ulrich am 13. September bot eine zusätzliche Gelegenheit, die Wanderschuhe zu schnüren.
2027 führt die IVV-Wander-Weltmeisterschaft nach Kärnten an den Klopeiner See. Für Christl und Manfred Schöttle zeigt jede internationale Veranstaltung aufs Neue: Wandern ist weit mehr als sportliche Aktivität – es vereint Menschen, schafft Begegnungen und eröffnet den Blick auf die Welt aus einer besonderen Perspektive.