Wahlkampf in Haiterbach: Haiterbacher diskutieren mit Carl Christian Hirsch

CDU-Landtagskandidat Carl Christian Hirsch stellte sich den Fragen der Haiterbacher.
Andreas HölzlbergerZu einem Vesper und Bier hatte der CDU-Stadtverband Haiterbach eingeladen. Carl Christian Hirsch nutzte die Gelegenheit für eine Vorstellung seiner Person und seiner Ziele. Der 40-jährige Geschäftsführer bei der IHK Nordschwarzwald, der mit drei Kindern und seiner Frau in Nagold lebt, nannte drei Schwerpunkte für seine Kandidatur: Wirtschaft, Bildung und Sicherheit. Bei der Wirtschaft gehe es ihm darum, gute Strukturpolitik zu machen, Förderprogramme des Landes zu bündeln und Bürokratie abzubauen. „Wir sagen ganz klar: Mindestens eine Verwaltungsebene müssen wir streichen“, so Hirsch.
Fokus auf Rechnen, Lesen, Schreiben
Auch die Bildung sei ihm wichtig. „Wir müssen in unseren Schulen wieder die Kernkompetenzen lehren. Klarer Fokus auf Rechnen, Lesen, Schreiben sowie auf Naturwissenschaften“, meinte Hirsch. Auch die verbindliche Grundschulempfehlung solle für alle Schularten gelten, ebenso wie ein verpflichtendes Kindergartenjahr vor der Einschulung, damit alle Kinder gleichwertige Startchancen haben.

Haiterbachs CDU-Chef Julian Däuble mit Landtagskandidat Carl Christian Hirsch
Foto: Andreas HölzlbergerAus der Zuhörerschaft kamen vor allem Fragen zur Wirtschaft und zum Erhalt des Wohlstands. Aber auch die Frage zum Umgang mit der in Teilen rechtsextremen AfD, die auch in Haiterbach Zulauf bekomme. Hirsch sagt hier klar: „Jeder kann sich auch vor Ort im Wahlkreis ein Bild machen, ob diese Leute charakterlich geeignet sind für ein politisches Amt. Wir jedenfalls arbeiten mit keinen Leuten zusammen, die spalten und bewusst Falschwahrheiten verbreiten“, so Hirsch.
Beim Thema Sicherheit gehe es ihm um die Steigerung des „Sicherheitsgefühls“ ebenso um die Stärkung der Polizeipräsenz, betonte der CDU-Landtagskandidat.