Vortrag über Saurier: Ein Besuch in Rotfeldens Jurassic Park

Dieser Schädel eines Eocyclotosaurus woschmidti wurde im Rotfeldener Steinbruch Gössen entdeckt.
Staatliches Naturkundemuseum Stuttgart- Vortrag über Rotfeldener Saurierfunde: Samstag, 24. Oktober, 13 Uhr in der Eventscheune.
- Thema ist die Fundstätte im Steinbruch Kössig mit 240 Millionen Jahre alten Fossilien.
- Forschungen am Stuttgarter Naturkundemuseum liefern Einblicke in das damalige Ökosystem.
- Drei Saurierarten wurden an einem Ort bestimmt – die Fundstätte gilt als einzigartig.
- Nach dem Vortrag Spaziergang zum Gelände und Austausch über künftige Gestaltung; Eintritt frei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die gemeinsame Veranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Rotfelden und der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg findet am Samstag, 24. Oktober, in der Eventscheune des Freizeitparks Rotfelden statt. Beginn ist um 13 Uhr.
Es sind schon mehr als 15 Jahre vergangen, dass Rainer Schoch, Abteilungsleiter der Paläontologie am Stuttgarter „Naturkundemuseum am Löwentor“, erstmals die 240 Millionen Jahre alten Fossilien aus dem ehemaligen Steinbruch Kössig in Rotfelden in einem Vortrag präsentierte, damals in der vollbesetzten Rotfeldener Gemeindehalle. Inzwischen wurden und werden die seinerzeit geborgenen und im Stuttgarter Naturkundemuseum gelagerten fossilführenden Buntsandsteinplatten intensiv bearbeitet.
Funde erlauben Rückschlüsse
Dabei geht es nicht nur darum, ein Knochenpuzzle erfolgreich zusammenzusetzen, sondern den Wissenschaftlern gelang es mithilfe moderner Forschungsmethoden auch, aus den in den uralten Sandsteinen enthaltenen Informationen Rückschlüsse auf das gesamte damalige ökologische Lebensumfeld dieser Saurier zu ziehen. Die Fundstätte ist auch insofern einzigartig, als man dort an einem Ort gleich drei verschiedene Saurierarten bestimmen konnte, die damals im Bereich des heutigen Nordschwarzwalds lebten.
Der ehemalige Rotfeldener Steinbruch Kössig ist bereits seit Jahrzehnten verfüllt, das Gelände gehört mittlerweile der Gemeinde Ebhausen. Sowohl der Rotfeldener Heimat- und Kulturverein als auch die ebenfalls in Stuttgart ansässige Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg halten es jedoch für wichtig, dieses Areal in geeigneter Form so zu gestalten, dass zum einen seine wissenschaftliche Bedeutung als Fossilfundstätte allgemein bewusst gemacht werden soll und zum anderen auch als geologisches Naturdenkmal geschützt wird und dabei auch mit der Möglichkeit für künftige wissenschaftliche Forschungsarbeiten erhalten bleibt.
Überlegungen zur Gestaltung
Nach dem Vortrag erfolgt daher ein kleiner Spaziergang zum ehemaligen, ganz in der Nähe gelegenen Steinbruchgelände, bei dem dann Überlegungen zu einer möglichen Gestaltung des Geländes und seiner Umgebung vorgestellt werden.
Wieder zurück in der Eventscheune möchten die Veranstalter beim anschließenden Nachmittagskaffee mit den Teilnehmern und Gemeindevertretern ins Gespräch kommen und erörtern, wie das frühere Steinbruchgelände künftig gestaltet und genutzt werden könnte. Vorschläge sind dabei sehr willkommen.
Während der Veranstaltung können in der Eventscheune auch Abgüsse der Rotfeldener Fossilfunde besichtigt werden. Die Veranstaltung wird bewirtet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
