TraumZeit auf der Hohennagold: Darum muss die Stadt die Premiere des neuen Burgevents verschieben

2024 gab es auf der Hohennagold ein Picknick-Konzert.
Thomas Fritsch- Nagold verschiebt das neue Burg-Event „TraumZeit“ und verkleinert den Umfang.
- Statt eines Wochenendes findet es am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr statt.
- Begründung: organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen sind noch nötig.
- Die Stadt priorisierte andere Projekte – die Verschiebung soll die Qualität sichern.
- Burgbewirtung läuft weiter, Turmöffnungen: 13. und 27. September sowie 11. und 25. Oktober.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eigentlich könnte man es sich ja in Nagold ganz einfach machen. Schließlich ist die Burgruine Hohennagold schon Attraktion genug. Vor allem an den Wochenenden erkunden viele Besucher das historische Kleinod mit seinen grandiosen Aussichten auf die umliegenden Täler und Berge. Und doch weiß man auch bei der Stadt: Da geht noch deutlich mehr.
Seit Jahren ist die Hohennagold fester Bestandteil der städtischen Eventplanung. Bekannt ist auch die Vorliebe von Nagolds OB Jürgen Großmann für die städtische Burg. Selbst Wiederaufbaupläne, wenn auch nur im Kleinen, hat es schon mehr oder weniger öffentlich gegeben. Vor allem aber versucht die Stadt konsequent, die Hohennagold im touristischen Portfolio der Stadt nach vorne zu rücken.
Von der Märchenzeit bis zur Ritterzeit
Und das gelingt besonders gut mit größeren Events und pfiffigen Veranstaltungen. Die Kelten feierten zum Beispiel auch schon in der Burg, dann gab es bereits diverse recht hochkarätige Konzerte. Und schließlich ersann in den vergangenen Jahren das Nagolder Kulturamt auch immer wieder neue Veranstaltungen für die Burg: Von der Märchenzeit bis zur Ritterzeit reichte die Palette. Auch Picknick-Veranstaltungen bei Live-Musik wurden schon gegeben.
In einer Woche hätte wieder solch eine Großveranstaltung anstehen sollen. Eine TraumZeit hatte die Stadt für den 5. und 6. September 2026 in Planung. Auch das Pressegespräch zur Ankündigung des neuen Formats war schon terminiert. Dann wurde es abgesagt. Und wenige Tage später traf es die gesamte Veranstaltung selbst.
Wobei, abgesagt ist die TraumZeit nicht. Die Stadt verschiebt das Event. Und sie verkleinert es: Statt am gesamten Wochenende soll die verschobene TraumZeit nun nur noch an einem Tag stattfinden: am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr.
Es sind noch organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen notwendig
„Organisatorische Gründe“ führt die städtische Eventmanagerin Chiara Kilguß als Grund für die recht kurzfristige Verschiebung an. Mehr nicht. Stattdessen wird in der Pressemitteilung lieber für die „familienfreundliche Veranstaltung“ geworben: „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie mit verschiedenen Mitmachangeboten und Aktionen freuen.“ Weiter heißt es: „Das Amt für Kultur der Stadt Nagold bittet um Verständnis und freut sich darauf, im Oktober gemeinsam mit vielen kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern die TraumZeit zu erleben.“
„Organisatorische Gründe“ – das ist jetzt schon ein wenig mager. Auf Nachfrage der Redaktion geht Nagolds Pressesprecherin Julia Glanzmann näher auf die Gründe ein, die zu der Verschiebung geführt haben. „Die Entscheidung zur Verschiebung der TraumZeit wurde getroffen, weil für die Veranstaltung noch organisatorische und inhaltliche Vorbereitungen notwendig sind.“
Aufgrund der zeitlichen Priorität anderer Projekte und Veranstaltungen konnten demnach die Vorbereitungen nicht wie geplant abgeschlossen werden. Also entschloss man sich zur Verschiebung.
Mit der Verschiebung soll die Qualität gesichert werden
Nagolds Pressesprecherin erörtert weiter: „Um die Qualität der Veranstaltung zu sichern und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, findet die TraumZeit daher nicht wie geplant im September, sondern am 4. Oktober statt.“
Ein Besuch auf der Hohennagold lohnt sich natürlich dennoch. Auch ohne TraumZeit. Diverse Vereine und Gruppierungen aus der Region sorgen für eine Bewirtung auf der Burg. Im Regelfall ist samstags von 14 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr der Digel-Pavillon dafür geöffnet. Weiter stehen Turmöffnungen am 13. und 27. September sowie am 11. und 25. Oktober an.


