Steinhaus ist geschlossen
: Nagold startet den großen Museumsumbau

Das Museum im Steinhaus ist nun geschlossen. In den kommenden Monaten wird das historische Gebäude denkmalgerecht saniert und für eine zeitgemäße Nutzung umgebaut. Nagolds bekanntestem Künstler wird deutlich mehr Raum gegeben.
Von
red/pm
Nagold
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Das Otto-Dünkelsbühler-Kabinett wird zukünftig auf ein ganzes Stockwerk erweitert.

Das Otto-Dünkelsbühler-Kabinett wird zukünftig auf ein ganzes Stockwerk erweitert.

Ulrike Klumpp
  • Steinhaus in Nagold ist geschlossen – der denkmalgerechte Umbau hat begonnen.
  • Es entstehen neue Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte und zu Otto Dünkelsbühler.
  • Das Otto-Dünkelsbühler-Museum belegt ein Stockwerk, ein Atelier entsteht im Erdgeschoss.
  • Grundlage ist eine Erbschaft von Gaspard Dünkelsbühler, die Stadt würdigt den Künstler.
  • Geplant sind Modernisierungen, barrierefreier Zugang und ein kleiner Museumshof; Wiedereröffnung im September 2027.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Rahmen des Umbaus entstehen auch neue Dauerausstellungen zur Nagolder Stadtgeschichte und zum Künstler Otto Dünkelsbühler. Es wird das neue Otto-Dünkelsbühler-Museum entstehen und gleichzeitig eine neue Dauerausstellung zur Nagolder Stadtgeschichte. Die Wiedereröffnung ist für September 2027 vorgesehen.

Zu der Maßnahme teilt die Stadt Nagold mit: „Die Einrichtung des Otto-Dünkelsbühler-Museums im ersten Stock und im neuen Otto-Dünkelsbühler-Atelier im Erdgeschoss sind möglich geworden durch eine großzügige Erbschaft von Gaspard Dünkelsbühler.“

„Mit dem neuen Otto-Dünkelsbühler-Museum im Steinhaus würdigt die Stadt Nagold ihren bekanntesten Künstler mit seinem Kunst- und Lebenswerk.“
Jürgen Großmann
Oberbürgermeister von Nagold

Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der zugleich Vorsitzender der Otto-Dünkelsbühler-Stiftung ist, stellt hierzu fest: „Mit dem neuen Otto-Dünkelsbühler-Museum im Steinhaus würdigt die Stadt Nagold ihren bekanntesten Künstler mit seinem Kunst- und Lebenswerk.“

Damit erhält das Steinhaus neben der Möglichkeit von Wechselausstellungen im 1. Stock, mit dem Dünkelsbühler-Museum im 2. Stock und dem Otto-Dünkelsbühler-Atelier im Erdgeschoss weitere zusätzliche attraktive Besuchspunkte.

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Otto Dünkelsbühler Monographie

Otto Dünkelsbühler

Julia Glanzmann

Das Steinhaus gilt als eines der ältesten Gebäude Nagolds. Seine Geschichte reicht rund 850 Jahre zurück. Ursprünglich als Wasserschloss errichtet, diente es über Jahrhunderte als Wohnhaus und beherbergt seit 1989 das städtische Museum. „Die geplanten Baumaßnahmen werden eng mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt“, so die Stadt.

Im Gebäude sollen unter anderem die Heizungs- und Dämmtechnik verbessert sowie die sanitären Anlagen modernisiert werden. Das bisherige Archivmagazin im Erdgeschoss wird zu einem Multifunktionsraum mit dem Namen „Dünkelsbühlers Atelier“ umgestaltet. Künftig sollen dort Workshops und Vorträge stattfinden.

An der Südseite des Gebäudes soll ein kleiner Museumshof entstehen

Geplant sind außerdem Wanddurchbrüche zum Außenbereich sowie ein barrierefreier Zugang zu diesem Raum. An der Südseite des Gebäudes soll ein kleiner Museumshof entstehen, sodass Veranstaltungen bei geeigneter Witterung teilweise im Freien durchgeführt werden können.

Parallel zum Umbau werden die Dauerausstellungen neu konzipiert. Vorgesehen sind moderne Präsentationen zur Nagolder Stadtgeschichte sowie zu Werk und Biografie des Nagolder Künstlers Otto Dünkelsbühler. Dafür sind wissenschaftliche Recherchen, die Auswahl von Exponaten sowie die Entwicklung von Gestaltungskonzepten, Innenarchitektur und Vermittlungsangeboten erforderlich.

Mit der Neukonzeption und den baulichen Maßnahmen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, das Museum im Steinhaus langfristig als Ort der Stadtgeschichte und Kunst weiterzuentwickeln.