Sommerrunde in Nagold
: Grüne wollen nicht nur Radverkehr sicherer machen

Grüne Sommerrunde: Die Gemeinderatsmitglieder Annegreth Fezer-Brenner und Martin Stottele waren Gäste in den südlichen Teilorten. Dabei standen der Radverkehr und die Gemeinschaft im Fokus.
Von
red/pm
Nagold-Schietingen
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Die Nagolder Grünen sind bei ihrer Sommerrunde in Schietingen unterwegs.

Die Nagolder Grünen sind bei ihrer Sommerrunde in Schietingen unterwegs.

Annegreth-Fezer-Brenner
  • Grüne Sommerrunde in Iselshausen, Gündringen und Schietingen – Fokus auf Radverkehr und Gemeinschaft.
  • Alle drei Orte fordern sichere, attraktive Radwege und barrierefreie Verbindungen nach Iselshausen.
  • Iselshausen: Anschluss der Fahrradstraße und Markierungsidee, Diskussion um neue Dorfmitte und Wohnraum.
  • Gündringen: neues Freizeitgelände vorgestellt, geplant ist ein Volleyballfeld.
  • Schietingen: Dorfplatz als Treffpunkt geschätzt, Wunsch nach Wohnraum und neuen Baugebieten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit dem Fahrrad unterwegs, im Gepäck Zeit und ein offenes Ohr: Annegreth Fezer-Brenner und Martin Stottele haben ihre zweite Grüne Sommerrunde genutzt, um die südlichen Teilorte zu besuchen. Nach den nördlichen Teilorte Emmingen, Pfrondorf und Mindersbach im vergangenen Jahr standen in diesem Sommer Iselshausen, Gündringen und Schietingen auf dem Programm. Im nächsten Jahr sollen dann die größeren südlichen Teilorte folgen. Eine Stunde nahmen sich die beiden jeweils Zeit, um mit Bürgern und den Ortsvorstehern samt Ortschaftsräten ins Gespräch zu kommen.

Radverkehr: Das Thema, das alle bewegt

Überraschend einig waren sich alle drei Orte in einem Punkt: Der Radverkehr muss sicherer und attraktiver werden. In Iselshausen standen die Anbindung der Fahrradstraße an die Ortsmitte und die Verbindung zum Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg im Mittelpunkt. Besonders begeistert zeigten sich die Anwesenden von Dieter Köbeles Idee, den empfohlenen Radweg durch farbige Straßenmarkierungen hervorzuheben. Eine kostengünstige, aber wirkungsvolle Lösung, die sowohl Radreisenden als auch Autofahrerinnen und Autofahrern als Hinweis dient – und die Sicherheit für alle erhöht.

Auch in Gündringen und Schietingen wünschten sich die Bürger einen asphaltierten Radweg, der barrierefrei für ältere Menschen nutzbar ist und gleichzeitig als sicherer Schulweg für Kinder nach Iselshausen dient. Ein Projekt, das allen Generationen zugutekommt.

Nahversorgung und Dorfgemeinschaft: Was fehlt

Ein weiteres Thema, das in allen Orten aufkam: die fehlende Nahversorgung. Bäckereien und Metzgereien, die früher nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch wichtige Treffpunkte waren, gibt es nicht mehr. Der Wunsch nach einem Ort, an dem man sich begegnet, war spürbar.

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In Iselshausen zeigte Ortsvorsteher Bruno Graf den geplanten Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus. Wie auch bei der letzten Sommerrunde in Pfrondorf wurde der Investitionsbedarf deutlich, nachdem das für Mensch und Material sehr beengte jetzige Domizil besichtigt wurde. Erfreulich ist, dass bereits ein neuer Standort in unmittelbarer Nähe gefunden wurde. Anschließend wurde über die Möglichkeiten einer neuen Dorfmitte diskutiert. Außerdem wurde das seit Jahren überwiegend brachliegende Gelände der Calwer Deckenfabrik angesprochen. Hier wünschen sich die Iselshauser Bürger, dass endlich eine Lösung gefunden wird, wie dieses Gelände für Wohnraum genutzt werden kann.

In Gründringen zeigte Martin Stottele das neu angelegte Freizeitgelände und die Pläne für ein neues Volleyballfeld auf.

Schietingen wünscht Wohnraum

In Schietingen wurde die Gruppe mit Kaltgetränken am Backhaus begrüßt. Der Platz, der bereits als Treffpunkt, Dorfmittelpunkt und Ort für den Weihnachtsmarkt dient, wurde von allen als Herzstück des Ortes gelobt. Auch in Schietingen wurde das Thema „fehlender Wohnraum“ angesprochen, der sich in sinkender Einwohnerzahl bemerkbar mache, weshalb der Wunsch nach Ausweisung neuer Baugebiete bestehe. Annegreth Fezer-Brenner fragte nach leer stehenden Häusern, die in der Ortsmitte durchaus vorhanden sind. Hier fehlen aber offenbar Anreize, Mittel oder auch Motivation, die alten Gebäude entsprechend zu sanieren.

Ein positives Fazit

Am Ende der Tour stand für Annegreth Fezer-Brenner und Martin Stottele fest: Im Gespräch bleiben, ist das A und O. Die Sommerrunde habe nicht nur gezeigt, wie vielfältig die Teilorte seien, sondern auch, wie viel Engagement und Interesse dort jeweils vorhanden sei.