„Röte II“ in Mötzingen
: Bislang keine Sprengungen erforderlich

Die Erschließungsarbeiten im Mötzinger Baugebiet „Röte II“ gehen planmäßig voran. Bislang musste entgegen den Erwartungen auch noch nicht gesprengt werden.
Von
Markus Katzmaier
Oberndorf
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Das künftige Wohngebiet „Röte II“ von oben betrachtet.

Thomas Fritsch

Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Röte II“ verlaufen planmäßig. Wie Mareike Merx von der mit der Erschließung beauftragen Firma RBS Wave mitteilte, sei zum jetzigen Zeitpunkt, entgegen der ursprünglichen Erwartungen, keine Sprengung im Rahmen der Erschließung erforderlich geworden. Die Gemeinde hatte nach den Erfahrung mit der Erschließung des Baugebiets „Röte“ und den damaligen Sprengungen, die zu Klagen wegen reklamierter Schäden führte, im Vorfeld den Zustand einiger Gebäude festgehalten.

Auch die Auswirkungen der Erschließungsarbeiten können laut RBS gering gehalten werden. Das liege an der die eigens angelegten Baustraße, die ihren Zweck erfülle: Der Baustellenverkehr könne damit weitestgehend außerhalb der bestehenden Wohngebiete abgewickelt werden.

Vermarktung noch dieses Jahr geplant

Die ersten Bauplätze sollen voraussichtlich noch im laufenden Jahr 2025 über das Online-Portal Baupilot vermarktet werden. Das teilte Hauptamtsleiter Torsten Melzer von der Gemeindeverwaltung Mötzingen am Donnerstag auf Anfrage mit. Interessierte Bürger könnten sich bereits jetzt als Interessenten auf dem Portal eintragen und würden so rechtzeitig alle Informationen zum Vermarktungsstart erhalten

Der Spatenstich für die Erschließungsarbeiten von „Röte II“ war Anfang Mai dieses Jahres erfolgt. Bis zum September kommenden Jahres sollen insgesamt 63 Bauplätze mit Flächen zwischen 300 und 2000 Quadratmetern für Einfamilien-, Doppel-, Reihen- sowie Mehrfamilienhäuser entstehen.

450 Euro je Quadratmeter

In der Sitzung nach dem Spatenstich legte der Gemeinderat den Quadratmeterpreis im Baugebiet „Röte II“ auf 450 Euro fest. Die Gemeinde selbst hat 19 eigene Bauplätze, die sie vergeben kann. Schon vor einigen Wochen war klar, dass es ein großes Interesse gibt, da sich da schon mehr als 50 Interessenten bei der Gemeindeverwaltung gemeldet hatten.

Der Gemeinderat legte kurz darauf auch fest, nach welchen Kriterien die kommunalem Bauplätze vergeben werden. Der Fokus liege vor allem auf einer „verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Vergabe der Baugrundstücke“. Zentrale Bedeutung habe dabei die Berücksichtigung kommunalpolitischer Ziele, wie die Unterstützung junger Familien sowie die Stärkung des sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalts in der Gemeinde.

Spatenstich für „Röte III“ am 23. September

Darüber hinaus beginnen in Kürze die Baumaßnahmen im Neubaugebiet „Röte III“. Der offizielle Spatenstich findet am 23. September um 17.30 Uhr statt. Auch dort werden weitere Bauplätze entstehen, die zu gegebener Zeit über das Portal Baupilot vermarktet werden, wie Melzer ergänzte.

Mit den Neubaugebieten „Röte II“ und „Röte III“ setze die Gemeinde Mötzingen wichtige Impulse für die Wohnraumentwicklung in der Region, so Melzer.

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