Projekt bei Nagold
: Diese Farbe soll das neue Bürgerhaus in Egenhausen bekommen

Im Gemeinderat Egenhausen wurde für das neue Bürgerhaus, dessen Bau bald beginnen soll, die konkretere Planung vorgestellt. Jetzt ist auch besprochen, welche Farbgebung die neue Heimat für Dorfgemeinschaftsraum, Feuerwehr und eine Arztpraxis bekommen soll. Auch zwei Bestandteile, die eigentlich gestrichen waren, sind wieder im Spiel.
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(red/pm)
Egenhausen
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So soll das Bürgerhaus in Egenhausen später aussehen. (Illustration)

Die Planungen für das Bürgerhaus für Egenhausen schreiten voran. (Illustration)

Gemeinde Egenhausen
  • Gemeinderat Egenhausen beriet den Planungsstand für das neue Bürgerhaus.
  • Geplant sind Dorfgemeinschaftsraum, Feuerwehr und eine Arztpraxis unter einem Dach.
  • Außen soll Holzvertäfelung kommen – vorgeschlagen ist ein dunkles Rotbraun, finale Farbe offen.
  • Zwei gestrichene Posten sind wieder drin: mobile Trennwand und RLT-Anlage, Kosten ca. 148.000 Euro brutto.
  • Vertiefte Planung präzisiert Kosten, u. a. Mehrkosten bei Heizung und Elektronik um circa 116.0000 Euro brutto.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Egenhausener Bürgerhaus hat den nächsten Schritt hinter sich gebracht. Im Gemeinderat wurde der aktuelle Planungsstand für das Projekt vorgestellt, das bald Dorfegemeinschaftsraum, Feuerwehr und eine Arztpraxis unter einem Dach unterbringen soll.

Seit der Zustimmung zum Vorentwurf im Juni 2026 wurde die Planung gemeinsam mit den künftigen Nutzern, den Fachplanern und der Verwaltung weiter konkretisiert. Dabei flossen auch die Anregungen aus dem Gemeinderat ein, berichtet die Gemeinde in ihrem Protokoll zur Sitzung.

Holzvertäfelung in dunklem Rotbraun

Ein besonderes Augenmerk lag demnach bei der Vorstellung auf der äußeren Gestaltung des Gebäudes. Für die Fassade ist eine Holzvertäfelung vorgesehen. Das Architekturbüro stellte hierfür einen dunkleren rotbraunen Anstrich vor, der den besonderen Charakter des Bürgerhauses unterstreichen und gleichzeitig einen Bezug zum bestehenden Ortsbild herstellen soll.
Die konkrete Farbgebung ist allerdings noch nicht in Stein gemeißelt: Sie soll im weiteren Planungsverlauf nochmals näher betrachtet und abgestimmt werden.

Die Gemeinderäte äußerten sich laut Bericht insgesamt sehr positiv über den vorgestellten Entwurf und lobten die bisherige Arbeit des Architekturbüros sowie die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Im Gremium bestand Einigkeit darüber, dass mit dem Bürgerhaus ein besonderes und architektonisch ansprechendes Gebäude entstehen soll, das seiner wichtigen Funktion für die Gemeinde gerecht wird.

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Kosten werden detaillierter ermittelt

Mit der vertieften Planung konnten zugleich die Kosten detaillierter ermittelt werden. Unter anderem wurde für die Hausentwässerung eine langfristig wirtschaftlichere und wartungsärmere Lösung gewählt, heißt es.

Ursprünglich war eine mobile Trennwand im neuen Dorfgemeinschaftsraum und eine raumlufttechnische Anlage in der neuen Arztpraxis gestrichen worden, um Kosten zu sparen. Die wurden nun wieder in die Planung hereingenommen, der Kostenpunkt liegt laut Gemeinde bei rund 148.000 Euro brutto.

Kostenplanung wird genauer

Dadurch, dass die Planung sich vertieft, können die Kosten nun auch detailllierter betrachtet werden. So ergab sich eine Kostenentwicklung von circa 116.0000 Euro brutto in den Bereichen Heizung und Elektronik. „Gegenüber der bisherigen Kostenschätzung von rund 4,43 Millionen Euro entspricht dies einer Veränderung von etwa 2,6 Prozent“, schreibt die Gemeinde.

„Mit der Zustimmung des Gemeinderats kann nun das Baugesuch eingereicht und damit der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Bürgerhauses gegangen werden“, endet die Gemeinde ihren Bericht.