Polizei schreitet in Herrenberg ein: 42-Jähriger brüllt rechtsextreme Parolen

Die Polizei war im Einsatz, nachdem ein Mann in Herrenberg rechtsextreme Parolen brüllte und Menschen bedrohte.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Polizei greift in Herrenberg ein: Mann brüllt in S-Bahn rechtsextreme Parolen.
- Der 42-Jährige beleidigte und bedrohte Fahrgäste, ein 25-Jähriger alarmierte die Polizei.
- Beamte hörten weitere Parolen in der Unterführung – der Mann wurde kontrolliert und gefesselt.
- Er beleidigte auch die Einsatzkräfte und wehrte sich gegen die Mitnahme zum Revier.
- Ermittlungen wegen Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Bedrohung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unter anderem wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Beleidigung und Bedrohung wird sich ein 42 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Mittwoch, 22. Juli, kurz nach Mitternacht in der S-Bahn der Linie 1 in Herrenberg ausländerfeindliche Parolen brüllte. Das teilt das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit.
25-jähriger Fahrgast ruft Polizei
Ein 25 Jahre alter Fahrgast, der von dem Tatverdächtigen ebenfalls beleidigt und bedroht worden war, alarmierte die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren zum Bahnhof Herrenberg, an dem die S-Bahn bereits angekommen war. Die Polizeibeamten vernahmen nach ihrer Ankunft weitere entsprechende Parolen und rechtsextreme Bemerkungen aus der Bahnhofsunterführung.
Der 42-Jährige wurde schließlich einer Kontrolle unterzogen, wobei ihm Handschellen angelegt wurden, da er sich laut Polizei aggressiv gebärdete. Auch während der Kontrolle äußerte sich der Mann weiter ausländerfeindlich, bedrohte und beleidigte auch die Einsatzkräfte. Er wehrte sich gegen die Mitnahme zum Polizeirevier Herrenberg. Nun droht ihm auch eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß gesetzt.
