Party trifft auf Sport: So startete der TSV Haiterbach in sein Sportwochenende

Spannender Sport wurde in Haiterbach geboten.
Aylin KayaEs war mehr als ein Sportwochenende. Es war ein kollektiver Moment. Der TSV Haiterbach verwandelte am 11. und 12. Juli 2025 seine Sportanlage in ein pulsierendes Zentrum – voller Begegnung, Begeisterung und Bewegung.
Zum 18. Mal lud der TSV Haiterbach zum Elfmeterturnier – und wurde überrannt: 45 Herren- und acht Damenmannschaften wollten sich messen. „Es hätten noch mehr werden können“, berichtet Hannes Hiller, der gemeinsam mit Michi Schuon für das Penalty-Turnier am Freitag verantwortlich war. „Aber irgendwann mussten wir eine Grenze ziehen – und das fiel uns nicht leicht.“
Pommesduft, Musik, Flutlicht – alles vibrierte. Joshua Hiller sorgte für die Technik, der Gerüstturm von Stuckateur Kaupp wurde zur Kommandozentrale: Bühne, Ansage, Tanzfläche. Oben der DJ, unten ein Publikum im Takt.

Auch Frauenteams traten an.
Foto: Aylin Kaya„Bastis Schützenbrüder“ holten sich den Turniersieg. „Fentrol“ wurde Zweiter, „Titelverteidiger“ Dritter, Schuon Vierter. Die Spiele: packend. Die Party: entfesselt. Haiterbach feierte Tore – und sich selbst.
Der Samstag: Teamgeist im Sommerlicht
Zwölf Teams traten beim Fußball-Cup für Firmen und Vereine an, organisiert von Michael Kaupp. Aufgeteilt in drei Gruppen, wurde um Zusammenhalt, Spielfreude und Haltung gespielt.
Im Gespräch mit unserer Redaktion betonte Kaupp: „Es sind viele Firmen-, Vereins- und auch Hobbymannschaften dabei. Uns geht es vor allem darum, die Unternehmenskultur und das Miteinander zu fördern. Die Stimmung war dieses Jahr besonders herzlich, und sportlich war es richtig hochwertig.“
Felix Kappler moderierte vom Gerüst: „Fair, intensiv, respektvoll. Und niemand verletzt – das ist das Wichtigste.“
Jeder hat für jeden gekämpft
Im Finale triumphierte die Ledermanufaktur 2:1 gegen das Schrag Bauteam – mit einem spontan zusammengewürfelten Team. Mustafa Kılıç: „Wir kannten uns kaum. Haben uns spontan zusammengewürfelt. Aber es hat funktioniert, weil alle dasselbe Ziel hatten.“ Torhüter Kevin Weiss: „Jeder hat für jeden gekämpft. So gewinnt man ein Turnier.“ Auch die Unterlegen zeigte Klasse. Marc Schrag: „Als ältestes Team Zweiter zu werden, fühlt sich verdammt gut an. Respekt an die Sieger.“
Kübler Systemspulen sicherte sich mit 4:3 gegen Energietechnik Hiller den dritten Platz. Marcel Sökler wurde als bester Torwart ausgezeichnet, Nils Beurenmeister als bester Spieler.
Mittagsmoment für die Kleinsten
Am Samstagmittag lief das Bambini-Turnier – zwei Gruppen, drei Spielfelder, viele leuchtende Augen. Unter anderem mit dabei: TSV Haiterbach, SV Rotfelden, FC Egenhausen, TSV Altensteig, SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee, SG Gäufelden. Am Ende bekam jedes Kind eine Medaille – und ein Eis, das unter der strahlenden Sonne wie ein Pokal schmeckte.
Hannes Hiller fasst das Wochenende so zusammen: „Wenn die Leute mit einem Lächeln nach Hause gehen, haben wir alles richtig gemacht.“