Otto-Hahn-Gymnasium Nagold
: Abitur war auch 2026 kein Glücksspiel

Für 96 Abiturienten ist am Otto-Hahn-Gymnasium die Schulzeit zu Ende gegangen. Bei 29 von ihnen stand eine 1 vor dem Komma. Einmal wurde auch die Traumnote 1,0 vergeben.
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(red/pm)
Nagold
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Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold

Der Abiturjahrgang 2026 des Otto-Hahn-Gymnasiums Nagold.

Dominik Dörrenbacher
  • Am Otto-Hahn-Gymnasium Nagold schlossen 96 Jugendliche ihr Abitur ab – Schnitt 2,3.
  • Eine 1,0 erreichte Annemieke Schulz, bei 28 weiteren stand eine 1 vor dem Komma.
  • Zeugnisverleihung und Abiball markierten das Ende der Schulzeit, das schriftliche Abitur war im April.
  • Reden betonten Leistung von Eltern und Lehrkräften; Stadt stellte Entscheidung zu Bauprojekt in Aussicht.
  • Preise gingen u. a. an Annemieke Schulz sowie an Johannes Taut für Mathematik und Chemie.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit der feierlichen Zeugnisverleihung sowie dem „Abiball“ am darauffolgenden Tag endete für die 96 Abiturientinnen und Abiturienten des Otto-Hahn-Gymnasiums endgültig ihre Schulzeit. Die zurückliegenden Wochen waren geprägt von viel Vorbereitung, letzten Kompaktlernphasen und natürlich einer gespannten Erwartung, bevor Anfang Juli das mündliche Abitur anstand. Das schriftliche Abitur fand bereits im April statt.

Der Jahrgang kann mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,3 ein gutes Ergebnis vorweisen. Die Abiturientin Annemieke Schulz erreichte sogar einen Durchschnitt von 1,0 und bei weiteren 28 Abiturientinnen und Abiturienten stand im Durchschnitt die „1“ vor dem Komma. Birgit Maier beglückwünschte als Vertreterin des Oberbürgermeisters Großmann den Jahrgang im Rahmen der Feier zur Zeugnisverleihung und stellte eine baldige Entscheidung über eine bauliche Veränderung oder einen Neubau des OHG in Aussicht.

Gleich zwei Preise für Annemieke Schulz

Sie überreichte zudem den Preis der Stadt Nagold für besondere Leistungen im Bereich Geschichte und Gemeinschaftskunde an Annemieke Schulz, die später auch den renommierten Scheffel-Preis erhielt. Schulleiter Ulrich Hamann und Stellvertreter Ralf Bieg überreichten noch eine Fülle weiterer Preise – wie auch an Johannes Taut für die Fächer Mathematik und Chemie.

Ulrich Hamann betonte in seiner Rede, das Abitur sei kein Glücksspiel gewesen, sei „nicht zugeteilt, sondern rechtmäßig erworben“ worden. Mit objektivem Blick auf den Jahrgang 2026 sei festzustellen: „Ihr habt es verdient“! Hamann betonte insbesondere auch die Leistung der Eltern, die „getröstet, motiviert, zugehört, diskutiert, organisiert, finanziert, gekocht, gewaschen, gefahren und oft gewartet“ hätten – und auch die der Lehrerinnen und Lehrer, die „Talente entdeckt, Stärken gefördert und manche Schülerin und manchen Schüler wahrscheinlich stärker gemacht“ hätten, „als diesen selbst bewusst ist“.

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Hamann betonte insbesondere auch die Leistung der Eltern

Am Ende seiner Rede betonte Hamann: „Ich wünsche euch, dass Ihr Menschen werdet, mit denen andere gerne zusammen sind. Dass ihr mutig, neugierig und dankbar bleibt. Dass ihr Verantwortung übernehmt. Wir werden stolz sein, wenn ihr die Welt da draußen ein wenig besser macht.“

Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold

Schulleiter Ulrich Hamann bei seinen Grußworten an die Abiturientinnen und Abiturienten.

Manuela Blass

Die sehr bewegende Elternrede hielt Kerstin Stockinger, die von einer besonderen Stimmung in diesen Tagen berichtete, und einen Rückblick auf die Schulzeit und insbesondere die Einschulung vor acht „so schnell vergangenen Jahren“ vornahm, die nun in „Abschied und Aufbruch“ mündeten: „Euer Wert hängt dabei nicht von einem Abi-Schnitt ab, sondern von dem, was euch als Menschen ausmacht.“ In Bezug auf das Abi-Motto zeigte Stockinger eine kleine Discokugel und erläuterte: „Wenn man sie betrachtet, sieht man viele kleine Facetten. Jede einzelne spiegelt das Licht ein wenig anders. Und erst zusammen entsteht dieses besondere Leuchten. Genau das sehe ich bei euch: viele unterschiedliche Persönlichkeiten. Viele Talente. Viele Wege.“

Traditionell verwandelten die Schülerinnen und Schüler bereits ein paar Tage zuvor das OHG im Rahmen des „Abistreichs“ nach ihren Vorstellungen: Sie bereicherten den Unterricht, ließen alte Klausuren durch den Lichtschacht regnen und forderten ihre Lehrerinnen und Lehrer bei abwechslungsreichen Spielen, bei denen es jetzt nicht mehr um Noten, sondern „um die Ehre“ ging, heraus. Überraschend konnte das Lehrerkollegium beim „Abikick“ die Oberhand behalten. Jedoch scheiterten die Lehrerinnen und Lehrer, etwa beim Volleyball, danach meist an den Abiturienten, die zum Abschluss, sehr zur Freude ihrer MitschülerInnen, den Schulhof mit „Holy Powder“ in einen einzigen Farbrausch verwandelten.

Ein würdiger und unvergesslicher Schlusspunkt der Schulzeit

Nach der offiziellen Zeugnisverleihung, bei der das renommierte VocalEnsemble des OHG, unter der Leitung von Friederike Luz und Matthias Flury, für den passenden Rahmen sorgte, bildete der hervorragend organisierte Abiball den Abschluss der Feierlichkeiten. In stimmungsvoller Atmosphäre, bei Tanz, ausgezeichnetem Essen und vielen gelösten Gesprächen feierten Eltern, Geschwister, Verwandte und auch ein großer Teil des Lehrerkollegiums den gemeinsam erzielten Erfolg. Nach einem abwechslungsreichen Programm entlang des „Abba-Mottos“ und einer gelungenen Moderation von Jayana Hopp, Julian Stettiner und Anton Zug, waren sich die Anwesenden einig darüber, selten einen so schönen und nostalgischen Abend erlebt zu haben, der ein würdiger und unvergesslicher Schlusspunkt der Schulzeit war.

Das Otto-Hahn-Gymnasium gratuliert folgenden Schülerinnen und Schülern zum bestandenen Abitur:

Altensteig: Sarah Härle

Ebhausen: Linea Baumann, Max Brodrecht, Sarah Stockinger, Ole Wegenast

Egenhausen: Norah Köhler

Eutingen im Gäu: Deborah Schmid

Haiterbach: Sophie Aleixo Braun, Ekaterina Digina, Collien Graf, Anni Müller, Leoni Naumann, Aaron Renz, Julian Stettiner

Jettingen: Felix Hain, Amelie Jauch, Kerem Kilic, Johanna Lang, Theo Maenz, Simon Müller, Peter Scharpf, Gwen-Illyana Schelp, Annemieke Schulz, Finn Seitz, Zoe Strohäker.

Mötzingen: Fanny Bühler, Lars Büsing, Maja Röckl, Johannes Stahl, Johannes Taut, Eva-Kristin von Hamm

Nagold: Soraya Abdagic, Aylin Aribas, Noah Babic, Ana Sofia Balaban, Alexander Bengardt, Julian Besch, Tim Bläsi, Julian Braun, Ayhan Cabadag, Mert Celik, Mara Conzelmann, Yasmin Elsherif, Chiara Grgić, Charlotte Gröning, Ella Hänisch, Jayana Hopp, Marie Huber, Tuana Kaya, Anna Elisabeth Keller, Lena Kiefer, Mia Künne, Anna Kwiring, Mateo Lasović, Natalia Lorenz, Luka Mrsic, Jaron Oberbillig, Endrit Orlishta, Zoe Parker, Zeynep Naz Polat, David Pozna, Aliah Destina Reich, Dea Rizaj, Lorraine Rusli, Helen Schechinger, Alexander Scherschel, Frederik Schmidt, Stephanie Schüler, Kevin Sebestyen, Kristina Selesnjowa, Marco Sienkiewicz, Mariella Stopper, Luca Tober, Mia Vlah, Sophie Weber, Yigit Yarim, Anton Zug

Neubulach: Celine Feindt, Emily Ruddeck

Rohrdorf: Finn Atkinson, Sarah Eißler, Lotte Hoffmann

Wildberg: Maximilian Burger, Luisa Bürkle, Micha Diehl, Anna Gärtner Teatini, Olivia Herty, Loris Kalbacher, Tim Kantowski, Bennett Kiofsky, Smilla Krug, Niklas Schäfers, Nikolai Schmelzle, Lilli Vogt, David Wieland, Lara Sophie Wolfarth