Offenes Mittelalter-Turnier: Historisches Flair bei den Bogenschützen in Ebhausen

Auch ein mittelalterlicher Pfeilhagel wurde nachgestellt.
Helmut Spathelf- Offenes Mittelalter-Turnier in Ebhausen: Rund 50 traditionelle Bogenschützinnen und -schützen traten an.
- Geschossen wurde in zwei Klassen, Langbogen und traditioneller Bogen, viele in historischer Gewandung.
- Sieger Langbogen: Michael Plata mit 325 Ringen – knapp vor Dirk Kegreiss und Jürgen Schulz.
- Sieger traditioneller Bogen: Stefan Werner mit 413 Ringen, vor Jürgen Niemand und Norbert Schirk.
- Finale mit Glücksschießen in die Luft: Andreas Risch traf eine Goldmünze und gewann einen Wikinger-Stuhl.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund 50 traditionelle Bogenschützinnen und Bogenschützen sind beim 3. offenen Mittelalter-Turnier des Schützenvereins Ebhausen (SVE) angetreten. Sie waren überwiegend in mittelalterlicher Gewandung am Start und kämpften im Einzel um den Sieg in zwei ausgeschriebenen Klassen – Langbogen und traditioneller Bogen.
Holger Runft vom SVE führte als Moderator größtenteils in Gedichtform durch das Programm und zur Eröffnung liefen die „Ritter der Kokosnuss“ unter tosendem Beifall auf dem Bogenplatz ein. „Burgfräulein“ Tamara Weinaug eröffnete dann das Turnier mit einem Pfeil, steil in die Luft, dem sollten die Teilnehmer mit ihrem eigenen Pfeil möglichst nahekommen. Das schaffte am genauesten Uli Meyer aus Frankfurt und wurde dafür mit einem Preis belohnt.
Am Ende siegte beim Langbogen Michael Plata
Die SVE-Bogner hatten auf ihrem Platz zwölf Stationen aufgebaut, für die allerseits von den Teilnehmern viel Lob ausgesprochen wurde, die Liebe zum Detail sei überall sichtbar.
In Fünfergruppen absolvierten die Wettkämpfer die Stationen reihum zweimal. Am Ende siegte beim Langbogen Michael Plata (SGi Bartenbach) mit 325 Ringen knapp vor Dirk Kegreiss (BS Herrenberg) mit 323 und Jürgen Schulz (BSB Bietigeheim) mit 320 Ringen.
Mit dem traditionellen Bogen siegte Stefan Werner (SVE) mit 413 Ringen vor Jürgen Niemand (SVE) mit 318 und Norbert Schirk (BSF Mötzingen) mit 310 Ringen. Für die Sieger gab es einen naturgetreu nachgebauten „Ötzi-Pfeil“ aus einem Schössling des „Wolligen Schneeballs“ und ein schusstüchtiger Mini-Bogen samt Pfeilen, für die Platzierten Holzbilder mit mittelalterlichen Motiven.
Als Turnierabschluss folgte noch ein Glücks-Schießen
Alles wurde von den SVE-Mitgliedern Albrecht Meyer und Verena Kraft mit viel Liebe zum Detail gebaut und gemalt. Für die besten drei Jungschützen Ben Habermann, Simon Hiller und Luca Habermann (alle BSF Mötzingen) gab es Sonderpreise.
Als Turnierabschluss folgte noch ein Glücks-Schießen steil in die Luft auf eine Schatztruhe und herumliegende Münzen. Da siegte nach sieben Runden Andreas Risch, der aus rund 60 Metern eine am Boden liegende Goldmünze traf. Der Preis dafür war ein von Jochen Züffle sehr schön gestalteter Wikinger-Stuhl. Das Turnier klang in gemütlicher Runde aus.
